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Einblatt (Spathiphyllum)

Sorten

  • Sorte unbekannt – vermutlich eine Hybride von Spathiphyllum wallisii (die häufigste im Handel erhältliche Art)
  • Gattung umfasst ca. 40–50 Arten, ursprünglich aus tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas
  • Merkmal typisch für die Gattung: weißes bis grünlich-weißes Hochblatt (Spatha) umhüllt den ährenförmigen Blütenkolben (Spadix)

Standort & Licht

  • Hell, aber ohne direkte Sonne – direkte Mittagssonne verursacht Blattschäden/Verbrennungen
  • Verträgt auch schattigere Standorte, wächst dort aber langsamer und blüht weniger
  • Temperatur: ca. 18–24 °C, im Winter nicht unter ca. 16 °C
  • Keine Zugluft, kein Standort direkt an der Heizung

Substrat & Topf

  • Durchlässige, humose Grünpflanzenerde
  • Gute Drainage wichtig – Staunässe wird schlecht vertragen
  • Umtopfen alle 1–2 Jahre im Frühjahr, wenn der Topf durchwurzelt ist

Pflege

  • Erde gleichmäßig leicht feucht halten, Fingerprobe vor dem Gießen: fühlt sich die oberste Schicht trocken an, wird gegossen
  • Schlaffe, hängende Blätter sind ein zuverlässiges (aber kein dauerhaft zu nutzendes) Warnsignal für Wassermangel – nach dem Gießen erholt sich die Pflanze meist rasch
  • Kalkarmes, zimmerwarmes Wasser bevorzugt (Regenwasser oder abgestandenes Leitungswasser)
  • Regelmäßiges Besprühen der Blätter erhöht die Luftfeuchtigkeit, die Blüte selbst nicht besprühen (braune Flecken)
  • Düngen: von März/Mai bis Oktober etwa alle 2–4 Wochen mit Flüssigdünger für Grünpflanzen
  • Große, braune oder unschöne Blätter regelmäßig entfernen
  • Verblühte Blütenstiele nach dem Verblühen bodennah mit scharfem, sauberem Messer abschneiden

Blüte

  • Haupt-Blütezeit Frühjahr bis Sommer, bei guter Pflege auch mehrfach im Jahr möglich
  • Um eine erneute Blüte anzuregen: im Winter 4–6 Wochen lang das Gießen reduzieren (leichte Ruhephase), danach wieder normal gießen

Vermehrung

  • Einfach durch Teilung beim Umtopfen (Wurzelballen teilen, jeder Teil braucht ausreichend Wurzeln und Blätter)
  • Am Topfrand gebildete kleine Ableger („Kindel") lassen sich vorsichtig abtrennen und separat eintopfen

Schädlinge & Krankheiten

  • Wurzelfäule bei Staunässe – matschige Wurzeln entfernen, trockener kultivieren
  • Spinnmilben bei zu trockener Raumluft möglich – Luftfeuchtigkeit erhöhen
  • Schild- und Wollläuse gelegentlich an Blattachseln/-unterseiten

Giftigkeit

  • Enthält Calciumoxalat-Kristalle (Raphiden) in allen Pflanzenteilen
  • Giftig bei Verzehr für Menschen und Haustiere (Katzen, Hunde) – reizt Mund- und Rachenschleimhaut, kann zu Schwellungen, Speichelfluss und Erbrechen führen
  • Außer Reichweite von Kindern und Haustieren aufstellen bzw. Kontakt mit Blättern/Blüten vermeiden lassen
  • Bei Hautkontakt mit Pflanzensaft selten Reizungen möglich

Hinweise / Notizen