Skip to main content

Efeutute 'Golden Pothos' (Epipremnum aureum)

Sorten

  • Golden Pothos – klassische, meist verkaufte Sorte mit gelb-grün marmorierten, herzförmigen Blättern
  • Botanisch: Epipremnum aureum, Familie der Aronstabgewächse (Araceae)
  • Weitere Trivialnamen: Efeutute, Pothos, Tongapflanze, Goldranke, Buntes Herzblatt, Devil's Ivy
  • Herkunft: ursprünglich von den Gesellschaftsinseln (Französisch-Polynesien), heute im gesamten tropischen Asien/Pazifik verwildert vorkommend

Standort & Licht

  • Hell bis halbschattig, ohne pralle Mittagssonne – je heller der Standort, desto ausgeprägter die gelbe Musterung; im Schatten verblasst die Panaschierung eher zu einfarbig grün
  • Verträgt auch schattigere Ecken sehr gut, wächst dort aber langsamer (bekannt als sehr robuste/anpassungsfähige Pflanze)
  • Temperatur: ca. 18–24 °C, in einer winterlichen Ruheperiode auch kühler (15–17 °C) möglich
  • Keine Zugluft, kein Standort direkt an der Heizung

Substrat & Topf

  • Durchlässiges, humoses Zimmerpflanzensubstrat
  • Gute Drainage wichtig – Staunässe führt zu Wurzelfäule
  • Umtopfen alle 1–2 Jahre im Frühjahr in frisches Substrat und einen etwas größeren Topf
  • Für kletternden Wuchs eignet sich ein Moosstab, an dem sich die Luftwurzeln festhalten können

Pflege

  • Regelmäßig gießen, oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben leicht antrocknen lassen
  • Staunässe unbedingt vermeiden – häufigste Ursache für Fäulnis
  • Düngen: in der Wachstumsphase (Frühling bis Herbst) etwa alle 2 Wochen mit Flüssigdünger für Grünpflanzen
  • Rückschnitt bei Bedarf im zeitigen Frühjahr (März/April) möglich – fördert buschigeren Wuchs
  • Wächst sehr schnell, Ranken können mehrere Meter lang werden – regelmäßiges Zurückschneiden/Umlenken hält die Pflanze in Form

Vermehrung

  • Sehr einfach über Stecklinge: Triebstück mit mindestens einem Blattknoten (Nodium) abschneiden und in Wasser oder direkt in Substrat bewurzeln lassen
  • Die an den Ranken sichtbaren Luftwurzeln erleichtern das Anwachsen zusätzlich

Schädlinge & Krankheiten

  • Wurzelfäule bei Staunässe – häufigstes Problem, betroffene Wurzeln entfernen und trockener kultivieren
  • Gelegentlich Schild- oder Wollläuse an Blattachseln
  • Spinnmilben bei sehr trockener Raumluft möglich

Giftigkeit

  • Enthält wie andere Aronstabgewächse Calciumoxalat-Kristalle in allen Pflanzenteilen
  • Giftig bei Verzehr für Menschen und Haustiere (Katzen, Hunde) – reizt Mund- und Rachenschleimhaut, kann Schwellungen, Speichelfluss und Erbrechen auslösen
  • Standort mit hängenden/kletternden Ranken (wie am Treppengeländer) für neugierige Haustiere möglichst unzugänglich halten
  • Bei Hautkontakt mit Pflanzensaft selten Reizungen möglich

Hinweise / Notizen

  • Rankt sich bei uns über Dachbalken und Treppengeländer im Treppenhaus