Golden Pothos – klassische, meist verkaufte Sorte mit gelb-grün marmorierten, herzförmigen Blättern
Botanisch: Epipremnum aureum, Familie der Aronstabgewächse (Araceae)
Weitere Trivialnamen: Efeutute, Pothos, Tongapflanze, Goldranke, Buntes Herzblatt, Devil's Ivy
Herkunft: ursprünglich von den Gesellschaftsinseln (Französisch-Polynesien), heute im gesamten tropischen Asien/Pazifik verwildert vorkommend
Standort & Licht
Hell bis halbschattig, ohne pralle Mittagssonne – je heller der Standort, desto ausgeprägter die gelbe Musterung; im Schatten verblasst die Panaschierung eher zu einfarbig grün
Verträgt auch schattigere Ecken sehr gut, wächst dort aber langsamer (bekannt als sehr robuste/anpassungsfähige Pflanze)
Temperatur: ca. 18–24 °C, in einer winterlichen Ruheperiode auch kühler (15–17 °C) möglich
Keine Zugluft, kein Standort direkt an der Heizung
Substrat & Topf
Durchlässiges, humoses Zimmerpflanzensubstrat
Gute Drainage wichtig – Staunässe führt zu Wurzelfäule
Umtopfen alle 1–2 Jahre im Frühjahr in frisches Substrat und einen etwas größeren Topf
Für kletternden Wuchs eignet sich ein Moosstab, an dem sich die Luftwurzeln festhalten können
Pflege
Regelmäßig gießen, oberste Erdschicht zwischen den Wassergaben leicht antrocknen lassen
Staunässe unbedingt vermeiden – häufigste Ursache für Fäulnis
Düngen: in der Wachstumsphase (Frühling bis Herbst) etwa alle 2 Wochen mit Flüssigdünger für Grünpflanzen
Rückschnitt bei Bedarf im zeitigen Frühjahr (März/April) möglich – fördert buschigeren Wuchs
Wächst sehr schnell, Ranken können mehrere Meter lang werden – regelmäßiges Zurückschneiden/Umlenken hält die Pflanze in Form
Vermehrung
Sehr einfach über Stecklinge: Triebstück mit mindestens einem Blattknoten (Nodium) abschneiden und in Wasser oder direkt in Substrat bewurzeln lassen
Die an den Ranken sichtbaren Luftwurzeln erleichtern das Anwachsen zusätzlich
Schädlinge & Krankheiten
Wurzelfäule bei Staunässe – häufigstes Problem, betroffene Wurzeln entfernen und trockener kultivieren
Gelegentlich Schild- oder Wollläuse an Blattachseln
Spinnmilben bei sehr trockener Raumluft möglich
Giftigkeit
Enthält wie andere Aronstabgewächse Calciumoxalat-Kristalle in allen Pflanzenteilen
Giftig bei Verzehr für Menschen und Haustiere (Katzen, Hunde) – reizt Mund- und Rachenschleimhaut, kann Schwellungen, Speichelfluss und Erbrechen auslösen
Standort mit hängenden/kletternden Ranken (wie am Treppengeländer) für neugierige Haustiere möglichst unzugänglich halten
Bei Hautkontakt mit Pflanzensaft selten Reizungen möglich
Hinweise / Notizen
Rankt sich bei uns über Dachbalken und Treppengeländer im Treppenhaus