Zierpflanzen Ziersträucher, Kletterpflanzen und andere nicht-essbare Gartenpflanzen Blauregen Kletterpflanze (Wisteria) mit üppigen, duftenden Blütentrauben. Sehr wuchsstark, benötigt stabile Rankhilfe und regelmäßigen Rückschnitt. Alle Pflanzenteile sind giftig – nicht zum Verzehr geeignet. Sorten 'Blue Moon' ( Wisteria macrostachya , Amerikanischer Blauregen) – lavendelblaue Blütentrauben bis 35 cm lang, Blüte Mai–September, Wuchshöhe 4–6 m, extrem winterhart bis -40 °C, Bezug: Baldur-Garten, Art.-Nr. 7767 'Alba' (Stämmchen) ( Wisteria sinensis 'Alba', Chinesischer Blauregen) – weiße Blütentrauben, Blüte Mai–Juni, als Hochstämmchen kultiviert (Stamm ca. 50 cm), Wuchshöhe ca. 100–120 cm, winterhart, sonniger Standort, Bezug: Baldur-Garten Standort & Boden Warmer, sonniger bis halbschattiger Standort, möglichst windgeschützt (volle Sonne = üppigere Blüte) Lockerer, durchlässiger, nährstoffreicher Boden, leicht sauer ideal Staunässe unbedingt vermeiden (Wurzelfäule) – bei schweren/lehmigen Böden Drainage einbauen Pflanzung & Rankhilfe Pflanzung möglich, sobald keine Frostgefahr mehr besteht; Pflanzabstand ca. 100–150 cm Zwingend stabile, tragfähige Rankhilfe/Spalier nötig – ausgewachsene Pflanzen werden sehr schwer Wisteria bildet keine Haftwurzeln, windet sich selbst (linkswindend) oder muss angebunden werden Nicht in der Nähe von Dachrinnen oder Fallrohren pflanzen – Triebe können diese über Jahre zusammendrücken Bei Stämmchen: Pflanzpfahl zur Stabilisierung in den ersten Jahren empfehlenswert Pflege Mäßiger bis mittlerer Wasserbedarf, gleichmäßig feucht halten, keine Staunässe Düngung mit stickstoffarmem Blühpflanzendünger fördert die Blütenbildung Rückschnitt: Blüten bilden sich an Kurztrieben – Langtriebe im Sommer (Juli/August) nach der ersten Blüte um die Hälfte einkürzen; im zeitigen Frühjahr nochmals nachschneiden. Erziehung zum Hochstamm erfordert mehrere Jahre gezielten Schnitts (Haupttrieb ziehen, Seitentriebe entfernen) Erste Blüten meist erst ab dem 2.–3. Standjahr bei veredelten Pflanzen (Sämlinge deutlich später, teils erst nach 6–7 Jahren) Jährlicher Zuwachs ca. 1–2 m ab dem 2. Standjahr Ernte Entfällt – reine Zierpflanze, nicht zum Verzehr geeignet Lagerung Kübelpflanzen: frostfrei bzw. mit Vlies geschützt im Freien überwintern, an frostfreien Tagen weiter gießen Schädlinge & Krankheiten Grundsätzlich robust und wenig anfällig Gelegentlich Blattläuse und Spinnmilben (meist optisches Problem, kaum Schaden) Chlorose (Vergilbungskrankheit) durch Staunässe/verdichteten Boden möglich – gelbe Flecken, Laubfall Wühlmäuse fressen gerne die Wurzeln – bei bekanntem Befallsdruck Wurzelbereich mit Wühlmauskorb schützen Ausbleibende Blüte meist kein Krankheitszeichen, sondern Folge von zu wenig/falschem Rückschnitt, unveredeltem Sämling oder zu jungem Standjahr Giftigkeit Alle Pflanzenteile sind giftig (v. a. Samen und Hülsen) – giftig für Menschen, Hunde und Pferde Reine Berührung ist normalerweise unbedenklich, bei empfindlicher Haut ggf. leichte Reizungen möglich Bei Haushalten mit Kleinkindern oder Haustieren auf Verzehr von Samen/Hülsen achten Hinweise / Notizen Beide Sorten von Baldur-Garten bezogen: 'Blue Moon' (Art.-Nr. 7767) und weißes Stämmchen 'Alba' Quellen: baldur-garten.de/at/ch (Produktseiten inkl. Pflege-FAQ), gartenjournal.net, mein-gartenexperte.de, pflanzen-koelle.de, gruenes-archiv.de, gartendialog.de, gartenratgeber.net (Stand: August 2026) Japanischer Fächerahorn Japanischer Fächerahorn (Acer palmatum) als Ziergehölz, klein bleibend, bekannt für auffällige Blattfärbung im Austrieb und Herbst. Pflegeleicht, aber standortempfindlich (Sonnenbrand bei praller Mittagssonne). Ungiftig. Sorten 'Katsura' – Wuchshöhe ca. 100 cm (Baldur-Angabe; andere Quellen bis 4–6 m im Alter), Austrieb spektakulär orange, wandelt sich im Sommer zu gelb-grün 'Burgund' ( Acer palmatum atropurpureum ) – Blattlaub burgunderrot ab Austrieb, hält die Farbe über den Sommer, kann laut Baldur-Kundenservice bis zu 3 m hoch werden Bezug: Baldur-Garten, "Japanische Ahorn-Kollektion" (2 Pflanzen im Set), Art.-Nr. 3195, Liefergröße 12-cm-Topf, ca. 20–25 cm hoch Standort & Boden Sonnig bis halbschattig; rotlaubige Sorten (wie 'Burgund') sind sonnenbrandgefährdeter und stehen besser halbschattig Windgeschützter Standort wichtig, keine pralle Mittagssonne Lockerer, humusreicher, durchlässiger Boden, leicht saurer pH-Wert ideal Staunässe unbedingt vermeiden (Wurzelfäule); schwere Lehmböden ungeeignet Aussaat & Pflanzung Pflanzung ganzjährig möglich, solange der Boden nicht gefroren ist (auch Herbstpflanzung problemlos) Pflanzabstand laut Baldur 60–80 cm Wurzelballen nicht zu tief einpflanzen, ca. 2 cm Abstand zur Erdoberfläche Kübelhaltung gut möglich: Topf mit ca. 30 cm Durchmesser/Tiefe je Pflanze, Pflanzerde für Gehölze (leicht sauer) Pflege Wasserbedarf gering bis mittel im Beet, im Kübel regelmäßiger gießen (Sommer ggf. morgens und abends), keinen Wechsel zwischen Trockenheit und Staunässe Geringer Nährstoffbedarf – eine Düngegabe mit Langzeitdünger im Frühjahr reicht meist aus Formschnitt möglich und bei langen Seitentrieben empfehlenswert, am besten im August/September wenn der Saftfluss nachlässt Mulchschicht hält die Bodenfeuchte Regelmäßige Schädlingskontrolle sinnvoll, besonders bei jungen Pflanzen Ernte Entfällt – reine Zierpflanze Lagerung Winterhart, im Freiland in der Regel ohne Winterschutz; Kübelpflanzen an frostfreien Tagen weitergießen und ggf. mit Vlies schützen Nicht in der Wohnung überwintern (zu warm, zu dunkel) – Freilandüberwinterung ist ideal Schädlinge & Krankheiten Blattläuse und Spinnmilben – meist optisches Problem, kaum Schaden Gallmücken, gelegentlich Schild- und Gallmilben, besonders bei ungünstigem Standort Blattfleckenkrankheiten und Mehltau möglich Verticillium-Welke : gefährliche, nicht behandelbare Pilzerkrankung, dringt über die Wurzeln ein, zeigt sich durch welke, verfärbte Blätter und absterbende Triebe – befallene Pflanzenteile entfernen, gute Standortwahl (luftig, sonnig) beugt vor Verbrannte/eingerollte Blätter meist Folge von zu viel Sonne/Hitzestress, nicht zwingend Krankheit Nährwerte Entfällt – nicht zum Verzehr geeignet (Zierpflanze) Hinweise / Notizen Set von Baldur-Garten bezogen: "Japanische Ahorn-Kollektion" (Katsura + Burgund), Art.-Nr. 3195 Laut Baldur-Produktseite explizit "Pflanze nicht zum Verzehr geeignet" – ungiftig, aber kein Speiseprodukt Quellen: baldur-garten.de (Produktseite inkl. Pflege-Tabelle und Kundenfragen), plantura.garden, pflanzen-koelle.de, lubera.com, gartentipps.com, gartenjournal.net, silberkraft.com, plantsome.de (Stand: August 2026) Salix-Stämmchen 'Hakuro Nishiki' Salix-Stämmchen 'Hakuro Nishiki' (Harlekinweide) Botanischer Name: Salix integra 'Hakuro Nishiki' Bezugsquelle: BALDUR-Garten, Art.-Nr. 9316 Preis: 22,99 € (Stand: 2026) Eckdaten Blütezeit Mai–Juni Wuchshöhe ca. 100 cm (Stamm ca. 60 cm + Krone) Standort Sonne bis Halbschatten Pflanzabstand Einzelstellung Pflegeaufwand gering – mittel Wasserbedarf gering – mittel Winterhart ja Immergrün nein, laubabwerfend Lebensdauer mehrjährig Besonderheiten Flachwurzler Giftigkeit nicht zum Verzehr geeignet Liefergröße 3-Liter-Containertopf, Stamm ca. 60 cm Beschreibung Auffälliges, panaschiertes Laub: Austrieb im Frühjahr weiß-rosa, im Sommer grün mit cremeweißer Fleckung. Wirkt dadurch fast wie in Blüte stehend. Geeignet für Beet und Kübel, auch für kleine Gärten/Vorgärten. Laubfärbung ist in der Sonne am intensivsten. Pflege Rückschnitt: im Spätsommer/Herbst bzw. im zeitigen Frühjahr vor dem Neuaustrieb, Triebe um ca. 2/3 einkürzen – fördert üppige Belaubung im Folgejahr. Wildtriebe unterhalb der Veredelungsstelle/am Stamm entfernen. Kübel: ca. 40 cm Durchmesser + Tiefe empfohlen. Geringer bis mittlerer Wasserbedarf, aber Erde nicht austrocknen lassen (v.a. bei Hitze). Quelle: BALDUR-Garten, Stand August 2026 Mahonien-Stämmchen Mahonien-Stämmchen Botanischer Name: Mahonia bealei Bezugsquelle: BALDUR-Garten, Art.-Nr. 2336 Preis: 24,95 € (Stand: 2026) Eckdaten Blütezeit Dezember–März Wuchshöhe ca. 100 cm (Stamm ca. 60 cm) Standort Sonne bis Halbschatten Pflanzabstand 100–150 cm Pflegeaufwand gering – mittel Wasserbedarf mittel – hoch Winterhart ja Immergrün ja Lebensdauer mehrjährig Giftigkeit nicht zum Verzehr geeignet Liefergröße 3-Liter-Containertopf, ca. 60 cm Stamm Beschreibung Winterblüher: gelbe, nach Honig duftende Blütendolden von Dezember bis März – wertvolle Bienenweide in der kalten Jahreszeit (laut Kundenrückmeldungen werden die Blüten noch im Oktober von Bienen angeflogen). Immergrünes, glänzendes Laub, im Herbst hellblaue Beeren. Gut geeignet für Kübel vor dem Hauseingang, Terrasse oder Balkon. Pflege Blüten erscheinen am „alten" Holz – Rückschnitt nur direkt nach der Blüte, sonst gehen Blütenknospen verloren. Krone bei Bedarf um ca. 10–15 cm einkürzen, um sie kompakt zu halten. Wildtriebe am Stamm entfernen, damit die Stämmchenform erhalten bleibt. Erste Blüten meist ab dem 2. Standjahr. Kübel: ca. 30 cm Durchmesser + Tiefe, sandig-lehmige Gehölzerde empfohlen. Bei Kübelhaltung im Winter: Wurzelbereich/Kübel schützen, an frostfreien Tagen gießen (Trockenschaden ist häufigste Ursache für Blattprobleme). Quelle: BALDUR-Garten, Stand August 2026 Schneeball-Stämmchen Schneeball-Stämmchen Botanischer Name: Viburnum (Sorte 'Eskimo') Bezugsquelle: BALDUR-Garten, Art.-Nr. 3289 Preis: 26,99 € (Stand: 2026) Eckdaten Blütezeit Mai–Juni Wuchshöhe ca. 100 cm (Stamm ca. 60 cm), mit Krone bis ca. 150 cm Standort Sonne bis Halbschatten Pflegeaufwand gering Wasserbedarf gering – mittel Winterhart ja Immergrün nein, laubabwerfend Duft ja Lebensdauer mehrjährig Giftigkeit Pflanzenteile giftig (Blätter, Rinde, Samen – bei Mensch/Tier Erbrechen/Verdauungsprobleme möglich) Liefergröße 3-Liter-Containertopf, ca. 60 cm Stamm Beschreibung Kugelrunde, reinweiße Blütenbälle im Frühsommer mit betörendem Duft (Duftintensität wetterabhängig – bei kühler/regnerischer Witterung schwächer). Kompakter, kompakter Wuchs, Kronendurchmesser je nach Schnitt ca. 60–70 cm. Gut geeignet für Beet, Vorgarten in Einzelstellung sowie Kübel auf Terrasse/Balkon. Pflege Wichtig: Die Pflanze legt ihre Blütenknospen bereits im Herbst für das Folgejahr an – deshalb nur direkt nach der Blüte zurückschneiden (ca. 2/3 der verblühten Triebe), sonst fehlt im Folgejahr die Blüte. Bevorzugt eher sauren Boden (z.B. Rhododendronerde-Mischung). Wildtriebe aus dem Wurzelbereich/am Stamm entfernen, um die Stämmchenform zu erhalten. Wurzelbereich unter dem Stämmchen freihalten (keine dichte Unterpflanzung direkt am Stamm), um Nährstoffkonkurrenz zu vermeiden. Bei windigem Standort bzw. bis das Stämmchen angewachsen ist: Pflanzpfahl empfehlenswert. Winterschutz: Wurzelbereich mulchen, Blütenknospen ggf. mit Vlies vor Spätfrösten schützen. Quelle: BALDUR-Garten, Stand August 2026