Rezepte & Einwecken

Rezepte zum Kochen und Einwecken der eigenen Ernte

Holunderblütensekt

Ergebnis

Ca. 20 Flaschen aromatischer, leicht prickelnder Sommerdrink. Gesamtdauer inkl. Gärung etwa 10 Tage.

Zutaten (für 20 Liter)

Benötigtes Equipment

Zubereitung

  1. Holunderblüten säubern, ausschütteln, grobe Stiele und Blätter entfernen. In das Ansatzgefäß geben.
  2. Zitronen heiß abwaschen, grob in Scheiben schneiden (Enden können mitverwendet werden), zu den Blüten geben. Apfelessig dazugießen, Zucker darüberstreuen, Gefäß abdecken.
  3. Nach ca. 1 Stunde, wenn sich der Zucker aufgelöst hat, das vorher 5 Minuten abgekochte und wieder lauwarm gewordene Wasser dazugießen. Gut umrühren, wieder abdecken.
  4. 2 Tage kühl ziehen lassen, dann durch ein Tuch filtern. Mit einem Trichter in die Bügelflaschen abfüllen – nur bis ca. 2–3 cm unter den Rand füllen (Gärdruck!).
  5. Flaschen verschließen, aufrecht kühl und dunkel lagern. Verschlüsse zwischendurch auf Dichtheit prüfen, übergelaufene Flüssigkeit abwischen.
  6. Nach etwa 10 Tagen ist der Sekt fertig.

Sicherheitshinweis

Während der Gärung steht der Inhalt unter Druck – unbedingt dickwandige Flaschen mit Bügelverschluss verwenden, um Explosionen zu vermeiden. Verschlüsse regelmäßig kontrollieren. Bei der größeren Menge entsprechend mehr Flaschen bereithalten.

Haltbarkeit

Hinweise / Notizen

Quelle (Originalrezept für 5 L mit Weinessig): Oma Kocht – Hausgemachter Holunderblütensekt

Fermentierter schwarzer Rettich

Beschreibung

Klassische Lacto-Fermentation – knackig, leicht säuerlich, lange haltbar. Im Kühlschrank 6–12 Monate haltbar.


Zutaten (ca. 4 Portionen)

Menge Zutat
500 g Schwarzer Rettich
10 g Nicht-jodiertes Salz (Meersalz oder Steinsalz)
2 Knoblauchzehen
2 Lorbeerblätter
1 TL Pfefferkörner
½ TL Kümmel (optional)

Zubereitung

1. Rettich vorbereiten

Den Rettich waschen und in dünne Scheiben oder Stifte schneiden (ca. 3–5 mm). Schale kann dranlassen wenn bio.

2. Salzen und kneten

Rettich mit dem Salz in eine große Schüssel geben und kräftig einmassieren/kneten bis Flüssigkeit austritt (ca. 5–10 Min.). Das ist wichtig – die Lake entsteht von selbst!

3. Ruhen lassen

Abgedeckt 30–60 Minuten stehen lassen, damit noch mehr Lake austritt.

4. Ins Glas schichten

Knoblauch, Lorbeerblätter, Pfefferkörner und Kümmel zum Rettich geben, alles gut vermischen. Dann fest in ein sauberes Einmachglas stopfen – der Rettich muss komplett unter der Lake liegen. Falls nicht genug Lake: etwas 2%-ige Salzlake nachfüllen (20 g Salz auf 1 L Wasser).

5. Beschweren

Rettich mit einem kleinen Gewicht (z.B. Ziplock-Beutel mit Wasser, oder ein kleineres Glas) unter der Lake halten. Glas nur locker verschließen – die Fermentation produziert CO₂!

6. Fermentieren

Bei Zimmertemperatur (18–22 °C) 3–7 Tage fermentieren lassen. Täglich kurz öffnen zum „Entlüften" und schauen ob alles unter Lake ist. Nach 3 Tagen probieren – je länger, desto saurer.

7. In den Kühlschrank

Wenn der gewünschte Säuregrad erreicht ist, fest verschließen und im Kühlschrank lagern. Dort hält er 6–12 Monate.


Hinweise

Eigene Notizen

Süß-saure eingekochte Bohnen

Klassisch eingeweckte grüne Bohnen in einem würzig-süß-sauren Sud – perfekt als Beilage oder Snack.

Zutaten (4 Portionen)

Menge Zutat
1000 g Grüne Bohnen (geputzt)
300 ml Weißweinessig (5% Säure)
300 ml Wasser
80 g Zucker
15 g Salz
1 TL Senfkörner
1 TL Pfefferkörner
2 Stk. Lorbeerblätter
2 Stk. Knoblauchzehen

Zubereitung

  1. Bohnen vorbereiten – Waschen, Enden abschneiden und in mundgerechte Stücke brechen (ca. 4–5 cm).
  2. Blanchieren – 5 Minuten in kochendem Salzwasser, dann sofort in Eiswasser abschrecken. Das erhält die schöne grüne Farbe.
  3. Sud aufkochen – Weißweinessig, Wasser, Zucker und Salz in einem Topf aufkochen, bis sich alles vollständig aufgelöst hat. Senfkörner, Pfefferkörner, Lorbeerblätter und leicht angedrückte Knoblauchzehen dazugeben und 5 Minuten köcheln lassen.
  4. Gläser befüllen – Saubere, heiß ausgespülte Gläser mit den Bohnen befüllen. Den heißen Sud durch ein Sieb darübergießen – mindestens 2 cm Rand zum Deckel lassen.
  5. Einkochen – Gläser verschließen und im Einkochtopf bei 100°C für 90 Minuten einkochen. Alternativ im Schnellkochtopf ca. 25 Minuten bei vollem Druck – das ist die sicherere Methode bei Bohnen.
  6. Abkühlen & prüfen – Gläser herausnehmen und vollständig abkühlen lassen. Der Deckel muss sich nach innen wölben (Vakuum). Wölbt er sich nach oben → wegwerfen!

Hinweise & Variationen