Obst Pflanzensteckbriefe und Kulturanleitungen für Obstsorten Quitte Sorten Apfelquitte (z. B. "Konstantinopler") – rund, intensiver säuerlich-herber Geschmack Birnenquitte (z. B. "Vranja") – birnenförmig, milder, weicher, saftiger, gut verarbeitbar Selbstbefruchtend – ein einzelner Baum genügt für eine gute Ernte Standort & Boden Vollsonniger, windgeschützter Standort – mindestens 6–8 Stunden direktes Sonnenlicht täglich Nährstoffreicher, humoser, gut durchlässiger Boden – kein Kalkboden, keine Staunässe pH-Wert idealerweise 5 bis 6,6 Flachwurzler – Wurzeln reichen weit über den Baumumfang hinaus, daher großflächig mulchen statt häufig jäten Aussaat & Pflanzung Pflanzzeit: Frühjahr oder Herbst Jungbäume in den ersten Jahren mit Vlies gegen starke Fröste schützen Erste Früchte frühestens nach 3–5 Jahren, volle Ernte ab dem 8.–10. Standjahr Zweites Exemplar verbessert die Ernte durch Fremdbestäubung (nicht zwingend) Pflege Sehr pflegeleicht und genügsam – kommt mit kurzen Trockenperioden gut zurecht Alle 2 Jahre Kompost großflächig unter dem Baum verteilen genügt Alle 2–3 Jahre Auslichtungsschnitt – Krone luftig halten zur Pilzprävention Schnitt: nach der Ernte oder im Frühjahr bei trockenem, frostfreien Wetter Wassertriebe und nach innen wachsende Triebe entfernen Veredelte Bäume treiben oft Schösslinge aus der Wurzel – entfernen Ernte Erntezeit: Ende September bis November (je nach Sorte und Witterung) Reife erkennbar am Farbwechsel von grün auf goldgelb und intensivem Duft Früchte vorsichtig von Hand pflücken – Druckstellen verkürzen die Haltbarkeit Nicht warten bis Frost einsetzt – Ernte muss vor dem ersten Frost abgeschlossen sein Quitten sind roh meist ungenießbar (zu hart, bitter, pelzig) – Ausnahme: Shirin-Quitte Lagerung Kühl (3–10 °C), dunkel, gut belüftet – hält bis zu 8 Wochen Nicht zusammen mit Äpfeln, Birnen oder Bananen lagern – Quitten geben starke Ethylengase ab, die andere Früchte schneller reifen lassen Starke Geruchsentwicklung beim Nachreifen ist normal Alternativ: einfrieren (Flaum vorher entfernen) oder direkt verarbeiten zu Gelee, Kompott, Saft, Marmelade Schädlinge & Krankheiten Feuerbrand (Erwinia amylovora) – schwarz verfärbte Triebspitzen, sehen wie verbrannt aus; Meldepflicht! Befallene Pflanzen müssen über den Hausmüll entsorgt werden Schorf (Venturia inaequalis) – braune, rissige Flecken auf Früchten; Falllaub entfernen, da der Erreger darin überwintert Blattläuse und Spinnmilben – bei trockenem, warmem Wetter; biologisch mit Neemöl bekämpfen oder Nützlinge fördern Spitzendürre – Pilzkrankheit; welkende Triebe tief ins gesunde Holz zurückschneiden Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 38–47 kcal Wassergehalt: über 80 % Kohlenhydrate: ca. 7–10 g davon Zucker: gering (Frucht ist roh kaum süß) Eiweiß: ca. 0,4 g Fett: ca. 0,5 g Ballaststoffe: ca. 5,9 g – besonders reich an Pektin (gelierend, verdauungsfördernd, cholesterinsenkend) Vitamine: Vitamin C (gut), Vitamin E, Beta-Carotin Mineralien: Kalium, Eisen, Zink, Kalzium, Kupfer, Mangan, Fluor Sekundäre Pflanzenstoffe: Gerbstoffe (wirken entzündungshemmend, lindern Magen-Darm-Beschwerden), Antioxidantien, Lignin Glykämischer Index: niedrig Hinweise / Notizen Rhabarber Sorten Canada Red – kräftige, durchgehend rot gefärbte Stängel, geringer Säuregehalt, Rotfärbung bleibt nach dem Kochen Livingstone – milde Sorte, sehr langer Erntezeitraum (Mai–Oktober), zieht sich erst spät zurück Botanisch gesehen ein Gemüse, wird jedoch fast immer wie Obst verwendet Standort & Boden Sonnig bis halbschattig, windgeschützt Tiefer, nährstoffreicher, humoser Boden mit guter Wasserhaltefähigkeit pH-Wert idealerweise 5,6 bis 7,2 Keine Staunässe, kein zu hoher Unkrautdruck Pro Pflanze ca. 1 m² Platz einplanen – die Staude wird über die Jahre sehr groß Nicht nach Starkzehrern wie Tomaten, Paprika oder Kohl pflanzen Aussaat & Pflanzung Vermehrung meist über Rhizomteilung (nicht über Samen) Teilung bestehender Stauden im Herbst oder Frühjahr mit scharfem Spaten Jungpflanzen aus dem Topf im Frühjahr einpflanzen Im ersten Jahr nicht ernten – Pflanze erst anwachsen lassen Ab dem zweiten Jahr kann geerntet werden, wenn die Stängel kräftig genug sind Pflege Sehr pflegeleicht und mehrjährig – kommt jedes Frühjahr von selbst wieder Regelmäßig gießen, besonders in Trockenperioden Einmal pro Saison kurz vor dem Austreiben düngen (Kompost oder organischer Dünger) Nach der Ernte im Juni/Juli erneut düngen Blütenansätze sofort entfernen – sie hemmen das Wachstum der Stängel Im Winter zieht sich die Pflanze zurück – mit Laubmulch abdecken, im Frühjahr freilegen Tipp: Im zeitigen Frühjahr Eimer über die Stielansätze stülpen – Dunkelheit fördert das Treiben und macht die Stängel süßer und aromatischer (nur alle 2 Jahre anwenden) Ernte Erntezeit: April/Mai bis Ende Juni (traditionell bis Johannistag, 24. Juni) Ausnahme: Sorte "Livingstone" kann bis Oktober geerntet werden Nur kräftige, ausgewachsene Stängel ernten – nie mehr als die Hälfte der Pflanze auf einmal Stängel herausziehen (nicht schneiden), um Schäden zu vermeiden Achtung: Ab Juli steigt der Oxalsäuregehalt stark an – danach nicht mehr ernten Blätter sind giftig – nicht essen, nicht kompostieren, aber gut als Mulch oder Jauche gegen Blattläuse verwendbar Lagerung Frisch: 1–2 Tage kühl lagern Einfrieren: Stängel in Stücke schneiden und einfrieren, hält mehrere Monate Zu Kompott, Konfitüre oder Saft verarbeiten Schädlinge & Krankheiten Sehr robust und kaum anfällig dank hohem Oxalsäuregehalt in den Blättern Schnecken – besonders im Frühjahr bei den zarten Neutrieben; Schneckenkragen oder Absammeln hilft Blattläuse – selten, kräftiger Wasserstrahl reicht meist aus; alternativ Jauche aus Rhabarberblättern Mehltau und andere Pilze – bei zu dichter Bepflanzung und feuchtem Wetter; befallene Blätter entfernen und im Restmüll entsorgen Hinweis: Blattläuse begünstigen Pilzkrankheiten – daher frühzeitig kontrollieren Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 13–21 kcal – sehr kalorienarm Wassergehalt: ca. 93 % Kohlenhydrate: ca. 4–5 g davon Zucker: ca. 1,1 g Eiweiß: ca. 0,7–1 g Fett: ca. 0,1–0,2 g Ballaststoffe: ca. 1,8 g Vitamine: Vitamin K (ca. 25–30 % des Tagesbedarfs – herausragend), Vitamin C (ca. 10–12 % des Tagesbedarfs), B-Vitamine (gering) Mineralien: Kalzium (140 mg – ungewöhnlich hoch für ein Gemüse), Kalium, Phosphor, Magnesium, Eisen, Mangan Sekundäre Pflanzenstoffe: Antioxidantien (höher als in Grünkohl), Anthrachinone (leicht abführend), Oxalsäure (bindet Mineralien – bei Nieren- oder Gallenproblemen beachten) Glykämischer Index: sehr niedrig Hinweise / Notizen Birne (Clapps Liebling) Sorten 'Clapps Liebling' (Pyrus communis), auch Sommer-/Herbstbirne genannt – die im Garten vorhandene Sorte Anspruchslose, ertragreiche Frühbirne mit hohen, regelmäßigen Erträgen Frucht: mittelgroß bis groß, gelb-grün mit sonnenseitig roter/orangeroter Streifung, saftig, süß-säuerlich bis süß-schmelzend im Geschmack Selbstbefruchtend, aber deutlich höherer Ertrag mit Kreuzbestäubung durch andere Birnensorte in max. 200 m Entfernung Gute Befruchtersorten: 'Gute Luise', 'Köstliche von Charneux', 'Frühe aus Trevoux', 'Gräfin von Paris', 'Williams Christ', 'Boscs Flaschenbirne' Standort & Boden Sonnig bis halbschattig, möglichst windgeschützt (Pyrus communis ist windempfindlich) Nährstoffreicher, lockerer bis lehmiger, durchlässiger Boden Ausreichend feucht, aber keine Staunässe Platzbedarf ca. 4–9 m², Endgröße bis zu 3,5–5 m Höhe und 3–4 m Breite, kegelförmig-überhängender Wuchs In den ersten Standjahren Baumpfahl zur Stütze empfehlenswert Aussaat & Pflanzung Pflanzung als Containerware ganzjährig möglich, idealerweise Frühjahr oder Herbst in frostfreien Monaten Pflanzloch doppelt so groß und tief wie der Wurzelballen Wurzelballen vor dem Einsetzen leicht auflockern, gut einwässern Im ersten Sommer nach Pflanzung regelmäßig und reichlich gießen Pflege Regelmäßig gießen, Erde zwischenzeitlich leicht abtrocknen lassen; gut eingewurzelte Bäume nur bei extremer Trockenheit zusätzlich wässern Rückschnitt idealerweise Januar–Februar (Winterschnitt): altes Fruchtholz, steil aufrechte/nach innen wachsende Triebe und Totholz entfernen für lockere, lichtdurchlässige Krone Leichter Sommerschnitt nach der Ernte möglich, um Wachstum zu regulieren – nicht bei Frost schneiden Schnitt- und Sägewunden zeitnah mit Wundverschlussmittel versorgen, um Krankheitserreger fernzuhalten Gute Frosthärte, dennoch windgeschützten Standort bevorzugen Ernte Hartreif ernten ab Anfang bis Mitte August Genussreif nach ca. 1–2 Wochen Nachlagerung (Ende August bis Anfang September) Nur zum baldigen Frischverzehr geeignet – längere Lagerung ist bei dieser Sorte kaum möglich Lagerung Keine oder nur sehr kurze Lagerfähigkeit; Früchte zügig verbrauchen oder verarbeiten Gut geeignet zum Einmachen, für Kompott und Mus Schädlinge & Krankheiten Birnengitterrost (orangefarbene Flecken auf Blattoberseite) – Wechselwirt Wacholder in der Nähe vermeiden Birnenblätterrost – Sorte gilt als empfindlich Feuerbrand – bakterielle Krankheit, bei Verdacht Meldepflicht beachten und Pflanzenschutzamt kontaktieren Anfällig für geschwürartige Bildungen an Blattunterseiten (z. B. durch Pilzbefall) – befallene Bäume beobachten und ggf. entfernen Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 52–57 kcal (sortenabhängig) Wassergehalt: hoch, ca. 84 g Kohlenhydrate: ca. 15 g davon Zucker: überwiegend Fruchtzucker (Fruktose) Eiweiß: ca. 0,4 g Fett: ca. 0,1–0,2 g Ballaststoffe: guter Ballaststofflieferant (u. a. Pektin) Vitamine: v. a. B-Vitamine (Energiestoffwechsel), etwas Vitamin C Mineralien: Kalium (Muskelfunktion), etwas Calcium und Magnesium Sekundäre Pflanzenstoffe: Flavonoide, Gerbstoffe Glykämischer Index: niedrig-mittel (ca. 30–38) Hinweise / Notizen 'Clapps Liebling' identifiziert per Etikett am Baum im Garten (Foto vom 25.07.2026) Etikett-Angabe zur Erntezeit: VIII–IX (August–September) Als Frühbirne nicht für lange Lagerung geeignet – Verarbeitung/Verzehr zeitnah nach Ernte einplanen Pfirsich (Revita) Sorten 'Revita' (Prunus persica) – die im Garten vorhandene Sorte Breit wachsender Kleinbaum, Endgröße ca. 3–4 m Höhe und 3–4 m Breite Frucht: mittelgroß bis groß, gelb-rote Schale, mittelfestes bis saftiges Fruchtfleisch (je nach Quelle weiß oder gelb), süß-pikanter Geschmack, Stein löst sich gut vom Fruchtfleisch Selbstfruchtbar, zweiter Baum in der Nähe kann Ertrag zusätzlich steigern Wird als robust und wenig anfällig gegenüber der Kräuselkrankheit beworben (siehe Hinweis unten) Standort & Boden Sonniger, windgeschützter Standort bevorzugt (auch halbschattig möglich, dann weniger Blüten/Früchte) Lockerer, nährstoffreicher, gut durchlässiger Boden, gerne sandig Leichte, gleichmäßige Bodenfeuchte ideal, Staunässe vermeiden Aussaat & Pflanzung Pflanzung als Containerware ganzjährig möglich, bevorzugt Frühjahr oder Herbst Pflanzloch großzügig bemessen, Wurzelballen vor dem Einsetzen auflockern Im Pflanzjahr und ersten Standjahren regelmäßig wässern, besonders in Trockenphasen Pflege Jährlicher Rückschnitt im zeitigen Frühjahr fördert neue einjährige Fruchttriebe – nur diese tragen reichlich Früchte, daher beim Formschnitt nicht wegschneiden Formschnitt idealerweise Frühjahr oder Sommer für kompakte, ästhetische Kronenform Regelmäßiges Auslichten empfehlenswert, da stark und robust wachsend Winterhärte je nach Quelle unterschiedlich angegeben (ca. −15 °C bis −20/−25 °C) – im Zweifel bei strengem Frost auf Mulch/Vlies-Winterschutz zurückgreifen Nur in extremen Trockenphasen zusätzliches Gießwasser nötig, sobald gut eingewurzelt Kompostgabe im Herbst/Frühjahr oder organischer Volldünger zur Nährstoffversorgung Ernte Blüte ab März (rosa, früher Insektenanflug) Erntereif ab Mitte bis Ende August, teils bis Anfang September Lagerung Begrenzte Lagerfähigkeit – am besten frisch verzehren oder innerhalb weniger Tage verarbeiten Gut geeignet für Konfitüre, Kompott oder zum Einwecken Schädlinge & Krankheiten Kräuselkrankheit (Taphrina deformans) – 'Revita' gilt als deutlich weniger anfällig, siehe Kräuselkrankheit (Pfirsich); Vorbeugung per Winterspritzung bleibt trotzdem sinnvoll Pfirsichblattlaus – bei Befall Nützlinge fördern oder abspritzen Monilia-Spitzendürre / Fruchtfäule – befallene Triebe/Früchte großzügig entfernen Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 39–42 kcal Wassergehalt: hoch, ca. 87–89 g Kohlenhydrate: ca. 9–9,5 g davon Zucker: überwiegend Frucht- und Traubenzucker Eiweiß: ca. 0,7–0,9 g Fett: ca. 0,1–0,3 g Ballaststoffe: ca. 1,9 g Vitamine: Vitamin C, außerdem A, B1, B2, B6, E, K Mineralien: Kalium, Magnesium, Phosphor, etwas Eisen, Zink Sekundäre Pflanzenstoffe: Beta-Carotin, Anthocyane (antioxidativ) Glykämischer Index: niedrig (ca. 28–35) Hinweise / Notizen 'Revita' identifiziert per Etikett am Baum im Garten (Foto vom 25.07.2026) Wichtiger Abgleich mit der Kräuselkrankheit-Seite: Die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) merkt an, dass sich die als resistent beworbene Sorte 'Revita' in der Praxis nicht als resistent bestätigt hat (Fruchtqualität dort zudem nur als mittel eingestuft) – Handelsangaben zur "hohen Robustheit" also mit Vorsicht genießen und die Winterspritzung trotzdem nicht auslassen Winterspritzung Ende Januar/Anfang Februar als vorsorgliche Maßnahme einplanen, auch wenn die Sorte als weniger anfällig gilt Weintrauben Tafeltraube (Vitis vinifera), mehrjährige Kletterpflanze/Rebe aus der Familie der Weinrebengewächse. Sorten Kernlose Tafel-Trauben-Kollektion (BALDUR-Garten, Art.-Nr. 4525) – 3 Sorten im Set: Vanessa® – hell/grün, kernlos, süß, pilzfeste Sorte New York® – hell/grün, kernlos, extra großfruchtig, pilzfeste Sorte Venus® – dunkel/blau, kernlos, ertragreich, resistent gegen Pilzkrankheiten Standort & Boden Sonnig bis halbschattig, möglichst warm und windgeschützt (z. B. Südwand, Spalier) Durchlässiger, mineralreicher Boden; verträgt auch kalkhaltige, schwere Böden Pflanzabstand: 200–300 cm Wuchshöhe: 3–7,5 m, Zuwachs ca. 120–150 cm/Jahr – stabile Rankhilfe/Spalier nötig Pflanzung & Rankhilfe Lieferung meist wurzelnackt oder im 10-cm-Topf; Veredelungsstelle beachten (Wachsschicht schützt vor Austrocknung, löst sich von selbst) Pflanzung im Frühjahr (ab März, sobald frostfrei) oder im Herbst (optimal, da Boden feuchter – Winterschutz empfehlenswert) Vor dem Einpflanzen wurzelnackte Ware wässern Austrieb erfolgt spät – bei Unsicherheit Rinde leicht anritzen: grün = lebt noch Stabile Rankhilfe/Spalier von Anfang an einplanen (Weinreben klettern nicht selbstständig wie z. B. Kiwi, müssen angebunden/geführt werden) Pflege Mäßiger Wasserbedarf, gleichmäßig feucht halten, Staunässe vermeiden Junge Pflanzen: pro Rebe nur 8–10 Traubenstände stehen lassen, überzählige Fruchtansätze entfernen Austrieb unterhalb der Veredelungsstelle konsequent entfernen Kübelhaltung möglich (mind. 40–50 cm Durchmesser/Tiefe), Winterschutz für Kübelpflanzen nötig Rückschnitt: Regelmäßig und jährlich notwendig, da Früchte nur am einjährigen Holz (Trieben aus zweijährigem Holz) wachsen – ohne Schnitt verholzt die Pflanze und der Ertrag sinkt. Schwache Haupttriebe ggf. auf 2–3 Augen zurückschneiden. Nur oberhalb der Veredelungsstelle einkürzen. Ernte Erste nennenswerte Ernte ab dem 3. Standjahr Erntezeit: ab Anfang September Früchte reifen zunächst grün-gelblich und färben sich erst bei Vollreife (weiß/rot/blau je nach Sorte) – Geduld bis zur Farbausbildung nötig Kernlose Sorten können anfangs noch kleine weiche Scheinkerne bilden, die sich mit zunehmender Fruchtgröße "verwachsen" Lagerung Frisch im Kühlschrank ca. 5–7 Tage haltbar (perforierte Tüte, 2–4 °C) Einfrieren möglich (einzeln vorfrieren, dann umfüllen), Haltbarkeit ca. 6–12 Monate Weiterverarbeitung: Saft, Gelee, Rosinen (Trocknen) Schädlinge & Krankheiten Falscher/Echter Mehltau: Pilzrasen unter den Blättern, Verfärbung, Belag auf den Früchten – befallene Blätter entfernen, bei starkem Befall behandeln; wechselhafte Witterung (kühle Nächte, warme Tage) begünstigt Befall auch bei „resistenten" Sorten Pockenmilbe: braune Erhebungen auf Blattoberseite mit feinem Gespinst auf der Unterseite Nährstoffkonkurrenz bei zu engem Pflanzabstand kann Wachstumsunterschiede zwischen Pflanzen verursachen Rote Blattverfärbung im Sommer kann auf Eisenmangel hindeuten (nicht in reine Blumenerde pflanzen, Universalerde empfohlen) Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 67–70 kcal Wassergehalt: ca. 81 % Kohlenhydrate: ca. 15–17 g davon Zucker: ca. 15–16 g Eiweiß: ca. 0,6–0,7 g Fett: ca. 0,2–0,4 g Ballaststoffe: ca. 0,9–1,5 g Vitamine: Vitamin C, B1, B6, Niacin, Vitamin K, Vitamin E Mineralien: Kalium, Calcium, Magnesium, etwas Eisen Sekundäre Pflanzenstoffe: Resveratrol und weitere Polyphenole (v. a. in Schale/Kernen), antioxidative Wirkung Glykämischer Index: mittel (ca. 45–55) Hinweise / Notizen Set gekauft bei BALDUR-Garten für 39,99 € (3 Pflanzen), Liefergröße 10-cm-Topf, ca. 30–40 cm hoch Winterhart bis ca. -20 °C Kundenerfahrungen (BALDUR-Bewertungen) zeigen häufige Fragen zu spätem Austrieb (normal, Rinden-Ritztest hilft), Farbausbildung erst bei Vollreife, und "kernlos" bedeutet kleine weiche Scheinkerne statt harter Kerne Vitaminbeere (Aronia) Sorten 'Viking' – ertragreiche, robuste Sorte, selbstfruchtbar, gilt neben 'Nero', 'Aron' und 'Hugin' als eine der ertragreichsten Kultursorten Wildform Aronia melanocarpa ebenfalls verbreitet, etwas kleinere Beeren ZenGreens/Baldur-Pflanze: 'Aronia Viking', Liefergröße 2-Liter-Container, ca. 50–60 cm Standort & Boden Sonne bis Halbschatten – volle Sonne fördert die Polyphenolbildung in den Früchten Anspruchslos, verträgt auch schwerere Böden; ideal sind humose, leicht sandige, wasserhaltende Böden Leicht saurer pH-Wert (ca. 5,5–6,8) optimal, kalkreiche Böden eher ungünstig Winterhart bis etwa −30 °C und tiefer, auch für Höhenlagen geeignet Auch kübeltauglich (Balkon/Terrasse), dort Winterschutz für die Wurzeln empfehlenswert Aussaat & Pflanzung Pflanzung idealerweise im Herbst (wie bei den meisten Gehölzen), Frühjahrspflanzung bei ausreichender Wässerung ebenfalls möglich Pflanzloch doppelt so breit wie der Wurzelballen, Aushub mit Kompost und etwas Hornspänen anreichern Nicht tiefer setzen als zuvor im Topf Pflanzabstand: 60–80 cm (bei mehreren Sträuchern in der Reihe eher 1,5–2 m, zwischen Reihen ca. 2,5 m) Nach dem Pflanzen gut angießen, mulchen, in den ersten 6 Wochen regelmäßig wässern Flachwurzler – etwas Platz um die Pflanze herum einplanen Pflege Sehr pflegeleicht, geringer Wasser- und Düngebedarf Wasserbedarf gering bis mittel; in Trockenphasen wässern, Staunässe vermeiden Düngung: im Frühjahr humusreicher Kompost (ca. 3–5 l/Strauch) oder spezieller Beerendünger reicht aus Kein spezieller Rückschnitt notwendig; bei älteren Pflanzen alle 2 Jahre einzelne alte Zweige zur Verjüngung herausschneiden Selbstfruchtend – eine einzelne Pflanze reicht für Ertrag, mehrere Sträucher können den Ertrag steigern Ernte Erntezeit: August Beeren sind reif, wenn sie gleichmäßig dunkelviolett bis fast schwarz, prall und leicht weich sind Reife Früchte schmecken fruchtig-herb, deutlich weniger sauer als unreife Ertrag pro ausgewachsenem Strauch (nach 6–7 Jahren): ca. 3–6 kg Netz gegen Vogelfraß sinnvoll, falls die ganze Ernte selbst genutzt werden soll Lagerung Frisch bei Zimmertemperatur (15–25 °C, hohe Luftfeuchte) nur wenige Tage bis ca. 2 Wochen haltbar Im Kühlschrank (2–3 °C) einige Monate lagerfähig Tiefgekühlt praktisch unbegrenzt haltbar Zur Weiterverarbeitung (Saft, Kompott, Gelee, Konfitüre, Marmelade) zügig nach der Ernte verarbeiten Schädlinge & Krankheiten Insgesamt sehr widerstandsfähig, spezielle Krankheiten selten Feuerbrand (Erwinia amylovora): Aronia gehört als Rosengewächs zu den Wirtspflanzen, Befall aber selten; bei Verdacht (schleimige Tröpfchen, plötzlich vertrocknete Triebe) unbedingt Pflanzenschutzdienst/Behörde informieren, befallenes Material nicht kompostieren Kirschessigfliege (Drosophila suzukii): legt Eier in reifende Früchte, Larven fressen das Fruchtfleisch; befallene Früchte tief eingraben (nicht kompostieren), Fangfallen mit Apfelessig als Vorbeugung Kirschblattwespe (Caliroa cerasi): Larven fressen/skelettieren Blätter, meist ohne größeren Schaden für die Pflanze Vereinzelt Frostspanner, Birnentriebwespe, Ebereschenmotte Vogelfraß an den Früchten möglich – Netz als Schutz Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 47–114 kcal (je nach Quelle/Reifegrad, Rohware) Wassergehalt: ca. 80–85 % Kohlenhydrate: ca. 9,6–15 g davon Zucker: ca. 0–5,6 g Eiweiß: ca. 0,3–2,5 g Fett: ca. 1,2–2 g Ballaststoffe: ca. 3–5,3 g Vitamine: Vitamin C (ca. 14–81 mg), Vitamin E, Vitamin K, Provitamin A, Folsäure, B-Vitamine (u. a. Riboflavin, Biotin) Mineralien: Kalium (ca. 218 mg), Calcium (ca. 121 mg), Eisen (ca. 0,9–0,93 mg), Mangan (ca. 1,7 mg), Zink, Jod (Spuren) Sekundäre Pflanzenstoffe: sehr hoher Gehalt an Flavonoiden, Anthocyanen und phenolischen Säuren – deutlich höhere antioxidative Kapazität als bei Heidelbeere, Brombeere oder schwarzer Johannisbeere Glykämischer Index: niedrig (genaue Werte uneinheitlich, keine verlässliche Einzelangabe gefunden) Hinweise / Notizen Stachelbeeren ('Gelbe Invicta' & 'Rote Spinefree') Sorten 'Gelbe Invicta®' – gelb-grüne, süß-aromatische Früchte, sehr ertragreich, gilt als mehltauresistent, hat Stacheln 'Rote Spinefree®' – rote, süße Früchte, kaum/keine Stacheln an den Trieben, trägt oft etwas später als andere Sorten Beide Sorten aus dem Baldur-Set "Stachelbeer-Sträucher-Set" (je 1 Pflanze), Ribes uva-crispa Weitere bekannte mehltautolerante Sorten am Markt: 'Pax', 'Xenia', 'Titania', 'Captivator' Standort & Boden Sonnig bis halbschattig; pralle Mittagssonne eher ungünstig, ein luftiger, lichter Standort (z. B. am Rand größerer Gehölze) wird oft empfohlen Nährstoffreicher, humoser bis lehmiger, durchlässiger Boden; leicht kalkhaltig wird toleriert Gleichmäßig feucht, keine Staunässe Flachwurzler – Wurzelbereich beim Hacken/Mulchen vorsichtig behandeln Winterhart, mehrjährig Aussaat & Pflanzung Beste Pflanzzeit: Herbst; bei frostfreiem Boden ist auch Frühjahrs-/Sommerpflanzung möglich (regelmäßig wässern) Containerpflanzen können außer bei Frost oder Hitze über 30 °C ganzjährig gepflanzt werden Pflanzabstand: ca. 100–150 cm zwischen den Sträuchern Für Kübelhaltung: mindestens 30–40 cm Topfdurchmesser pro Pflanze, damit keine Nährstoff-/Wasserkonkurrenz entsteht Bei ausgelaugtem Boden (z. B. nach Rodung anderer Gehölze) vorher Gründüngung oder Bodenaktivator einbringen Pflege Regelmäßig wässern, besonders in Trockenperioden; Mulchschicht hält Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut Düngung: im zeitigen Frühjahr und ggf. nach der Blüte (Mai) mit Kompost oder Hornspänen, breitflächig verteilt und flach eingearbeitet Rückschnitt: Winterschnitt vor dem Austrieb (idealerweise Februar/März) oder direkt nach der Ernte; Ziel sind 8–12 luftig stehende Haupttriebe unterschiedlichen Alters Alte Triebe (ca. 5 Jahre) bodennah entfernen, Strauch regelmäßig auslichten – das fördert Belüftung, größere Früchte und beugt Mehltau vor Überdüngung (v. a. Stickstoff) vermeiden, da weiche Triebe anfälliger für Mehltau und Frost sind Ernte Erntezeit: Juli bis August (je nach Sorte auch ab Mitte Juni) Früchte sind leicht zu pflücken und platzfest (laut Sortenbeschreibung) Im Pflanzjahr meist schon einzelne Früchte möglich, volle Ernte ab dem Folgejahr Lagerung Frisch im Kühlschrank einige Tage haltbar Gut geeignet zum Einfrieren, Einkochen (Kompott, Gelee, Marmelade) oder Verarbeiten zu Kuchen/Obstsalat Schädlinge & Krankheiten Amerikanischer Stachelbeermehltau (Sphaerotheca mors-uvae): häufigste Krankheit; weißer, mehliger Belag auf Blättern, Trieben und später Früchten, verfärbt sich später bräunlich; befällt auch schwarze Johannisbeere und Jostabeere. Vorbeugend: luftiger Standort, Rückschnitt der Triebspitzen um ca. 1/3 im Winter, befallenes Schnittgut nicht kompostieren, mehltauresistente Sorten wählen ('Invicta', 'Captivator' u. a.) Stachelbeerblattwespe (Nematus ribesii): Larven können Sträucher im Frühsommer rasch kahlfressen; Schaden beginnt mit kleinen "Schrotschusslöchern" auf der Blattunterseite; Larven regelmäßig absammeln, Nützlinge fördern Blattfallkrankheit (Drepanopeziza ribis): Pilz überwintert im Falllaub; im Herbst Laub restlos entfernen und nicht kompostieren, Strauch vor der nächsten Saison stark auslichten Säulenrost: rote Pusteln auf der Blattunterseite, meist harmlos, befallenes Laub entfernen Vorbeugend generell hilfreich: luftiger Pflanzabstand, Sortenvielfalt, guter Bodenzustand Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 44 kcal Wassergehalt: hoch (genauer Wert uneinheitlich, keine verlässliche Einzelangabe gefunden) Kohlenhydrate: ca. 8–8,5 g davon Zucker: relativ hoch für eine Beere (ca. 8 %) Eiweiß: gering (genauer Wert uneinheitlich) Fett: ca. 0,2 g Ballaststoffe: vorhanden, genauer Wert je nach Quelle unterschiedlich Vitamine: Vitamin C (ca. 20–28 mg), Vitamin B1 (vergleichsweise hoch für Beerenobst), Vitamin B2, Vitamin K, Beta-Carotin/Provitamin A, Folsäure (ca. 19 µg) Mineralien: Kalium (ca. 200 mg), Silizium, weitere Mineralstoffe in geringeren Mengen Sekundäre Pflanzenstoffe: enthalten, u. a. tragen sie zur besseren Eisenaufnahme durch Vitamin C bei Glykämischer Index: niedrig bis mittel (keine verlässliche Einzelangabe gefunden) Hinweise / Notizen Johannisbeeren (rot, weiß, schwarz) Sorten Im Garten: rote, weiße und schwarze Johannisbeere – Sorten unbekannt (keine Sortenschilder vorhanden) Rote Johannisbeere (Ribes rubrum): in Mitteleuropa heimische Wildart, zahlreiche Kultursorten Weiße Johannisbeere: botanisch keine eigene Art, sondern nur eine farblose Variante der Roten Johannisbeere (z. B. Sorte 'Weiße Versailler') – Pflege, Standort und Schnitt sind identisch zur roten Schwarze Johannisbeere (Ribes nigrum): eigenständige Art, näher mit der Stachelbeere verwandt als mit der Roten Johannisbeere; stachellos, Blätter/Triebe mit typisch intensivem, harzigem Geruch Bekannte Sorten am Markt zum Vergleich: rot/weiß 'Jonkheer van Tets', 'Rovada', 'Detvan'; schwarz 'Titania', 'Ometa', 'Silvergieters Schwarze' Standort & Boden Sonnig bis halbschattig, windgeschützt; volle Mittagssonne eher ungünstig, da der Boden dort schneller austrocknet Nährstoffreicher, humoser, gut durchlässiger Boden, gleichmäßig feucht (keine Staunässe) Flachwurzler bei allen drei Farben – Boden muss nicht tiefgründig sein Schwarze Johannisbeere verträgt/mag es feuchter und nährstoffreicher als rot/weiß, kommt auch mit schwereren, lehmigen Böden gut zurecht Alle frosthart Aussaat & Pflanzung Pflanzzeit: März bis Oktober, am besten Herbst; Containerpflanzen ganzjährig möglich außer bei Frost oder Hitze über 30 °C Pflanzabstand: ca. 1–1,5 m zwischen den Sträuchern Gute Nachbarn: Stachel- und Josta­beeren, Himbeeren, Heidelbeeren; als Unterpflanzung wird Wermut gegen Säulenrost empfohlen (aber ausreichend Abstand halten, da Wermut viele andere Pflanzen hemmt) Selbstfruchtbar, ein zweiter Strauch kann Ertrag/Fruchtansatz aber verbessern Pflege Regelmäßig gießen, Erde zwischenzeitlich etwas abtrocknen lassen; in Trockenperioden kräftig wässern Düngung im zeitigen Frühjahr mit Kompost oder organischem Dünger Rückschnitt rot & weiß: Winterschnitt (November–Februar); Früchte werden hauptsächlich am 2-jährigen Holz gebildet – das bei der Schnittplanung berücksichtigen, alte Triebe (>3–4 Jahre) nach und nach entfernen Rückschnitt schwarz: direkt nach der Ernte schneiden; fruchtet vor allem am einjährigen Holz, ältere Triebe können daher deutlich zurückgeschnitten werden, nur die kräftigsten Leittriebe stehen lassen Bei allen drei Farben: Strauch offen und luftig halten (Krankheitsvorbeugung), regelmäßig auslichten Ernte Rot/weiß: Erntezeit ab Juni/Juli, je nach Sorte Schwarz: Erntezeit ähnlich, meist Juli Reife Beeren lösen sich leicht von der Rispe; ganze Rispen ernten und erst kurz vor Verwendung abstreifen ist schonender Vogelnetz sinnvoll, da alle drei Farben gerne von Vögeln genascht werden Lagerung Frisch im Kühlschrank ca. 3–7 Tage haltbar Gut zum Einfrieren geeignet (ganze Rispen oder abgezupfte Beeren) Verarbeitung zu Saft, Gelee, Marmelade, Kompott oder Dessertwein möglich; schwarze Johannisbeere eignet sich zusätzlich für Likör (Cassis) und die Blätter für Tee Schädlinge & Krankheiten Säulenrost: orangefarbene Pusteln auf der Blattunterseite, tritt vor allem an Schwarzer Johannisbeere auf; befallenes Laub entfernen, luftige Erziehung, resistente Sorten wählen, Wermut-Unterpflanzung als vorbeugende Maßnahme Amerikanischer Stachelbeermehltau: kann auch Johannisbeeren befallen (v. a. schwarz), weißer bis bräunlicher Belag; Rückschnitt und Auslichten, Schachtelhalm- oder Molkespritzung vorbeugend Blattfallkrankheit (Drepanopeziza): braune Flecken, vorzeitiger Blattfall ab Juli; Laub im Herbst restlos entfernen, nicht über Kopf gießen Johannisbeerblasenlaus/Blasenlaus: rote bis gelbliche Blasen auf den Blättern, vor allem an roter Johannisbeere; meist nur kosmetisch, bei starkem Befall Schmierseifenlösung Johannisbeergallmilbe: verursacht runde, geschwollene "Rundknospen" im Winter, die nicht mehr austreiben; befallene Knospen im Winter entfernen Vogelfraß an den Früchten – Netz als Schutz Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): rot/weiß ca. 33–40 kcal, schwarz ca. 39–63 kcal Wassergehalt: hoch (genauer Wert je nach Farbe uneinheitlich, keine verlässliche Einzelangabe gefunden) Kohlenhydrate: rot ca. 4,8 g; schwarz etwas höher davon Zucker: mäßig, genauer Wert je nach Sorte/Reife unterschiedlich Eiweiß: gering (kein verlässlicher Einzelwert gefunden) Fett: sehr gering Ballaststoffe: schwarze Johannisbeere enthält etwa doppelt so viel wie die rote Vitamine: Vitamin C – rot/weiß ca. 33–36 mg, schwarz ca. 130–189 mg (bis zu 5x mehr als rot); zudem Vitamin A/Beta-Carotin (schwarz ca. 4x mehr als rot), Vitamin E Mineralien: Kalium (ca. 290 mg/100 g), Eisen (bis 1,3 mg), Magnesium Sekundäre Pflanzenstoffe: reich an Flavonoiden und Anthocyanen, bei schwarzer Johannisbeere besonders ausgeprägt Glykämischer Index: niedrig (genaue Einzelwerte uneinheitlich) Hinweise / Notizen