Gemüse Übersicht Hier findest du Steckbriefe und Anleitungen zu jedem Gemüse, das im Garten angebaut wird – Sorten, Standort, Aussaat, Pflege, Ernte und Lagerung. Steckzwiebeln rot Sorten Rote Steckzwiebel – kräftiger, leicht süßlicher Geschmack Beliebte Sorten: "Red Baron", "Rote Forum" Standort & Boden Sonniger, windgeschützter Standort Lockerer, sandiger bis lehmiger Boden, gut durchlässig Keine Staunässe – fördert Fäulnis Kein frisch gedüngter Boden; wenig Stickstoff (hemmt Zwiebelwachstum) Pflanzung Steckzeitpunkt: März bis Mai Pflanzabstand: 5–10 cm, Reihenabstand: 20 cm Zwiebel mit der Spitze nach oben leicht in die Erde drücken, Spitze sollte sichtbar bleiben Pflege Regelmäßig gießen, Staunässe vermeiden Mulchschicht hält Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut Im jungen Stadium regelmäßig Unkraut jäten Mischkultur: gut zwischen Möhren, Tomaten, Erdbeeren oder Salat Ernte Erntereif wenn Laub (Schlotten) zu mind. 2/3 gelb wird und umknickt An einem trockenen Tag ernten, vorsichtig mit Grabgabel lockern Lagerung Gut an der Luft trocknen (nicht in praller Sonne) Trocken, kühl, dunkel und gut belüftet lagern In Netzen aufhängen oder einlagig in flachen Kisten Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 28–40 kcal Wassergehalt: sehr hoch, größter Gewichtsanteil Kohlenhydrate: ca. 5–9 g davon Zucker: ca. 4,5 g Eiweiß: ca. 1–1,3 g Fett: ca. 0,1–0,2 g (praktisch vernachlässigbar) Ballaststoffe: ca. 1,7 g Vitamine: Vitamin C, B6, Folsäure Mineralien: Kalium, Calcium, Magnesium, Mangan Sekundäre Pflanzenstoffe: Quercetin (Flavonoid), schwefelhaltige Verbindungen Glykämischer Index: niedrig – trotz Zuckergehalt kaum Einfluss auf Blutzucker Hinweise / Notizen Steckzwiebeln weiß Sorten Weiße Steckzwiebel – milder, weniger scharf als rote oder gelbe Sorten Beliebte Sorten: "Snowball", "White Lisbon" Standort & Boden Sonniger, windgeschützter Standort Lockerer, sandiger bis lehmiger Boden, gut durchlässig Keine Staunässe – fördert Fäulnis Kein frisch gedüngter Boden; wenig Stickstoff (hemmt Zwiebelwachstum) Pflanzung Steckzeitpunkt: März bis Mai Pflanzabstand: 5–10 cm, Reihenabstand: 20 cm Zwiebel mit der Spitze nach oben leicht in die Erde drücken, Spitze sollte sichtbar bleiben Pflege Regelmäßig gießen, Staunässe vermeiden Mulchschicht hält Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut Im jungen Stadium regelmäßig Unkraut jäten Mischkultur: gut zwischen Möhren, Tomaten, Erdbeeren oder Salat Ernte Erntereif wenn Laub (Schlotten) zu mind. 2/3 gelb wird und umknickt An einem trockenen Tag ernten, vorsichtig mit Grabgabel lockern Lagerung Gut an der Luft trocknen (nicht in praller Sonne) Trocken, kühl, dunkel und gut belüftet lagern In Netzen aufhängen oder einlagig in flachen Kisten Weiße Zwiebeln sind oft etwas weniger lange lagerfähig als gelbe/rote Sorten Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 28–40 kcal Wassergehalt: sehr hoch, größter Gewichtsanteil Kohlenhydrate: ca. 5–9 g davon Zucker: ca. 4,5 g Eiweiß: ca. 1–1,3 g Fett: ca. 0,1–0,2 g (praktisch vernachlässigbar) Ballaststoffe: ca. 1,7 g Vitamine: Vitamin C, B6, Folsäure Mineralien: Kalium, Calcium, Magnesium, Mangan Sekundäre Pflanzenstoffe: Quercetin (Flavonoid), schwefelhaltige Verbindungen Glykämischer Index: niedrig – trotz Zuckergehalt kaum Einfluss auf Blutzucker Hinweise / Notizen Knoblauch Sorten Hardneck (Winterknoblauch) – aromatischer, bildet Blütenstand, weniger lagerfähig Softneck – mild im Geschmack, sehr lagerfähig, meist für Frühjahrspflanzung Standort & Boden Sonniger Standort Nährstoffreicher, gut durchlässiger Boden – Staunässe unbedingt vermeiden Locker, idealerweise mit Sand versetzt Kontakt zu Zwiebeln im Beet meiden Knoblauch verträgt keine nassen Füße, daher eignet sich ein aufgelockerter, sandiger Boden besonders gut. Stecken Knoblauch kann sowohl im Frühjahr (etwa März) als auch im Herbst gesteckt werden – bei Frühjahrssteckung fällt die Ernte im Herbst etwas kleiner aus, bei Herbststeckung wächst die Knolle bereits bis zum ersten Frost. Knolle vorsichtig in einzelne Zehen teilen Zehen mit der Spitze nach oben in den gelockerten Boden stecken Pflanztiefe etwa 3 bis 5 cm, Spitze zeigt nach oben für gute Wurzelbildung Pflanzabstand etwa 10×20 cm Pflege Knoblauch ist sehr pflegeleicht und braucht kaum Unterstützung – gelegentliches Gießen reicht, besonders an heißen Tagen und in Trockenperioden. Für große Knollen im Frühjahr düngen und das Beet unkrautfrei halten; ab Mai verträgt Knoblauch etwas Unkrautdruck ohne Ertragseinbußen. Guter Beetnachbar für Erdbeeren, Tomaten und Karotten – vertreibt mit seinem Geruch oft Schädlinge wie Blattläuse Ernte Der richtige Erntezeitpunkt zeigt sich am verwelkten oberen Drittel der Blätter und einer Gelbfärbung im unteren Teil. Blütenansätze bei Hardneck-Sorten vor der Blüte abknipsen, damit die Energie in die Knolle geht Lagerung Gut abtrocknen lassen vor der Lagerung Trocken, kühl, dunkel und luftig lagern Softneck-Sorten deutlich länger lagerfähig als Hardneck Krankheiten Rost zeigt sich als ovale, orangene Flecken oder Pusteln an den Blättern, betroffene Blätter entfernen und über den Hausmüll entsorgen (nicht kompostieren). Rost tritt vor allem bei feuchtem Wetter und zu dichter Bepflanzung auf; nach einem Befall keinen Knoblauch oder andere Allium-Arten für drei Jahre an dieser Stelle pflanzen. Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 141–149 kcal Wassergehalt: ca. 60 % Kohlenhydrate: ca. 28–33 g davon Zucker: gering, hauptsächlich komplexe Kohlenhydrate Eiweiß: ca. 6 g Fett: ca. 0,1–0,5 g (praktisch vernachlässigbar) Ballaststoffe: ca. 2 g Vitamine: Vitamin C, B1, B6, K Mineralien: Kalium (ca. 530 mg), Phosphor, Calcium, Magnesium, Eisen, Zink, Mangan, Selen Sekundäre Pflanzenstoffe: Allicin und weitere Schwefelverbindungen (entstehen beim Schneiden/Quetschen aus Alliin) – antioxidativ, antibakteriell Glykämischer Index: niedrig Hinweise / Notizen Schwarzer Rettich Sorten Runder Schwarzer Winter – klassische runde Sorte, ideal zur Einlagerung Schwarzer Langer Winter – längliche Knolle, kräftiger Geschmack Nero Tondo – italienische Sorte, sehr aromatisch Der schwarze Rettich gehört zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt – Belege für seine Nutzung reichen bis ins alte Ägypten (ca. 2500 v. Chr.) Standort & Boden Vollsonnig bis halbschattig Boden tiefgründig, locker, krümelig – schwerer oder steiniger Boden führt zu Deformierungen der Knolle Hoher Humusanteil von Vorteil, pH-Wert 5,5–7 Gleichmäßig feucht halten – bei Trockenstress wird der Rettich holzig und sehr scharf; bei starken Feuchtigkeitsschwankungen platzt die Schale auf Ca. 3 Liter reifen Kompost pro m² vor der Aussaat einarbeiten Borhaltiger Mineraldünger empfehlenswert (Rettich hat hohen Borbedarf) Gute Nachbarn: Salat, Karotte, Sellerie, Spinat, Tomate, Paprika, Erbse, Bohne Schlechte Nachbarn: Kohlgewächse, Gurken, Zwiebeln Aussaat & Pflanzung Direktsaat ins Freiland, ca. 1,5–2 cm tief Aussaatzeit: Mitte Juli bis Anfang September (Winterrettich braucht kühles Wetter zur Knollenbildung) Zu frühe Aussaat → Gefahr des Schießens (Blütenbildung statt Knolle) Zu späte Aussaat → nicht genug Zeit bis zu den ersten Frösten Reihenabstand: 20–30 cm; Pflanzenabstand in der Reihe: 15–20 cm Keimung innerhalb von 5–7 Tagen bei 12–24 °C Vereinzeln sobald die Keimlinge groß genug sind Temperaturen unter 12 °C für mehr als 2 Wochen können das Schossen fördern Pflege Regelmäßig gleichmäßig gießen, besonders in der Wachstumsphase (am besten Regenwasser) Boden regelmäßig auflockern und von Unkraut befreien – Rettich wächst relativ langsam Wenn Rettichschultern sichtbar über der Erde stehen: Boden konsequent feucht halten Bei ausreichend Kompost vor der Aussaat ist kein weiterer Dünger nötig; nach ca. einem Monat ggf. etwas Hornspäne Ernte Ca. 8–15 Wochen nach der Aussaat je nach Sorte (ca. 55–70 Tage) Nicht zu lange in der Erde lassen – wird sonst holzig und hohl Ernte vor den ersten starken Frösten; ein leichter Frost reduziert sogar die Schärfe Laub vor der Lagerung immer entfernen Lagerung Keller in feuchtem Sand: mehrere Monate – die klassische Bauernmethode Kühlschrank in feuchtem Tuch: 2–4 Wochen Ungewaschen einlagern Schädlinge & Krankheiten Erdflöhe (Phyllotreta spp.): 2–4 mm große, springende Käfer – verursachen siebartige Lochfraßschäden an den Blättern. Vorbeugung: Kulturschutznetze, regelmäßiges Hacken, Rainfarnbrühe Kohlfliege (Delia): Maden fressen an den Wurzeln, Jungpflanzen sterben ab. Schutznetze direkt nach der Aussaat auflegen (Ei entwickelt sich in nur 6 Tagen zur Made!) Mehlige Kohlblattlaus (Brevicoryne brassicae): Weißgraue Läuse an Triebspitzen; Nützlinge fördern, Mischkultur mit Bohnen Blattfleckenkrankheit: Pilzliche Erreger, dunkle Flecken auf den Blättern; für ausreichend Luftzirkulation sorgen Fruchtfolge beachten: Mindestens 3 Jahre Anbaupause für Kreuzblütler an derselben Stelle Nährwerte (pro 100 g, roh) Kalorien/Energie: ca. 16 kcal / 66 kJ Wassergehalt: ca. 93–94 % Kohlenhydrate: ca. 2,4 g davon Zucker: ca. 1,9 g Eiweiß: ca. 1,05 g Fett: ca. 0,15 g Ballaststoffe: ca. 1,4 g Vitamine: Vitamin C (6–23 mg), Folsäure/B9 (ca. 59 µg), Vitamin B6 Mineralien: Kalium (ca. 312 mg), Kalzium (ca. 54 mg), Magnesium, Eisen Sekundäre Pflanzenstoffe: Glucosinolate / Isothiocyanate (entstehen beim Schneiden/Reiben), Senföle (antibakteriell), Raphanin Glykämischer Index: sehr niedrig (< 15) Quellen: Bundeslebensmittelschlüssel (BLS), nutrimea.com, sevencooks.com Hinweise / Notizen Blumenkohl Sorten Neckarperle – beliebte klassische Sorte Amabile – sehr früh reifend Di Sicilia Violetto – violette Sorte, optischer Hingucker Romanesco – faszinierende Fibonacci-Spiralen, grün Synergie F1 , Amazing , Clapton F1 – moderne Sorten für die gesamte Saison; Clapton F1 ist die erste kohlhernieresistente Sorte Erfurter Zwerg – Klassiker für Kleingärten Standort & Boden Vollsonniger Standort, Halbschatten wird toleriert Warme, sandige Lehmböden mit hohem Humusgehalt und guter Wasserführung pH-Wert: 6,5–7,5 Hochbeete eignen sich gut bei schwerem Lehmboden Aussaat & Pflanzung Frühe Sorten: ab Februar vorziehen Sommeranbau: Ende April bis Mitte Mai säen Herbstblumenkohl: ab Juni säen Saattiefe: max. 1 cm Keimtemperatur: 15–20 °C, Keimzeit ca. 1 Woche Pflanzabstand: 40 × 50 cm Pflege 4–7 Wochen nach Pflanzung erste Düngung (Brennnesseljauche oder Bio-Flüssigdünger) Ab ca. 10 cm Pflanzenhöhe mulchen (Grasschnitt/Holzhackschnitzel, später 15–20 cm dick) Mulch hält Feuchtigkeit und unterdrückt Beikräuter Für weiße Köpfe: große Hüllblätter einknicken und über den Blütenstand legen (vor Sonnenlicht schützen) Ernte Ca. 8–12 Wochen nach Aussaat erntereif Ernten bevor sich die Röschen öffnen Mit scharfem Messer am unteren Stielende abschneiden Lagerung Im Kühlschrank ca. 3 Tage haltbar Für längere Lagerung (bis 4 Wochen): gesamte Pflanze ausgraben, untere Blätter entfernen, kopfüber an kühlem Ort aufhängen Schädlinge & Krankheiten Erdflöhe, Kohlfliege, Kohlweißling, Mehltau Kohlhernie: mindestens 3 Jahre Anbaupause für alle Kreuzblütler einhalten Herzverbrennung durch Kalziummangel → Dolomitkalk streuen Raupen: absammeln oder mit Bacillus thuringiensis bekämpfen Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 22 kcal Wassergehalt: sehr hoch Kohlenhydrate: ca. 2,3 g davon Zucker: gering Eiweiß: ca. 2,5 g Fett: ca. 0,3 g Ballaststoffe: ca. 2 g Vitamine: Vitamin C (55 mg, ~50 % des Tagesbedarfs), Vitamin K (>200 % des Tagesbedarfs), B-Vitamine, Folsäure (50–57 µg) Mineralien: Kalium (280–299 mg), Mangan (180 µg), Kupfer (45 µg), Kalzium, Magnesium Sekundäre Pflanzenstoffe: Sulforaphan, Cholin, Antioxidantien Glykämischer Index: niedrig Hinweise / Notizen Saatgut: Zengreens Bio/Organic (Graspapier-Verpackung) Weißkohl Sorten Frühsorten (Ernte ab Juni/Juli): Dithmarscher Früher, Bacalan Gross, Brunswijker, Ruhm von Enkhuizen 2, Caraflex F1, Golden Acre, Filder Spitzkohl/Tiara Mittelsorten (Ernte Sommer/Frühherbst): Equatoria F1, Coronet F1, Hidena, Kilaton Spätsorten (Ernte bis in den Winter): Krautkaiser, Lion F1 (krankheitsresistent), Dottenfelder Dauer, Holsteiner Platter, Marner Lagerweiß, Kilastor (doppelt resistent gegen Kohlhernie & Weißen Rost) Für Sauerkraut besonders geeignet: Filderkraut (Spitzkohl) Standort & Boden Sonniger bis halbschattiger Standort Nährstoffreicher, lehmiger, durchlässiger Boden mit gutem Wasserhaltevermögen Boden bereits im Herbst mit Kompost/Stallmist vorbereiten pH-Wert: 6,5–7,5; Kalk schützt vor Kohlhernie Boden fest halten – Kohl braucht Halt für die schweren Köpfe Aussaat & Pflanzung Frühkohl : ab Mitte Februar bis März im Haus/Gewächshaus vorziehen; ab März ins Freiland Sommerkohl : März/April im Frühbeet; ab Mai auspflanzen Herbst-/Winterkohl : April bis Mai säen; Pflanzung ins Freiland Mai bis Juni Saattiefe: ca. 0,5–1 cm; Keimtemperatur 15–20 °C (keimen schon ab 2 °C), Keimzeit ca. 6–10 Tage Pflanzabstand: 50 × 50 cm (große Sorten: 70 × 70 cm); tief einpflanzen und Stiele anhäufeln Kohlkragen oder angehäufelte Erde um den Stängel schützt vor Kohlfliegen-Eiablage Pflege Regelmäßig gießen (besonders während Kopfbildung) – Austrocknung führt zu Platzen der Köpfe Mulchen mit Stroh oder Grasschnitt hält Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut Alle 3–4 Wochen mit stickstoff- und kaliumbetontem Dünger düngen (z. B. Brennnesseljauche); einige Wochen vor Ernte aufhören → sonst schwefelig Regelmäßig hacken und Boden auflockern (Weißkohl ist Hackpflanze) Welke Außenblätter regelmäßig entfernen Gute Nachbarn: Sellerie, Dill, Thymian, Ringelblumen, Kapuzinerkresse, Tomaten Ernte Frühsorten: ab Juni/Juli erntereif; Spätsorten bis in den Winter Temperatur nicht unter −4 °C; leichte Fröste übersteht Spätkohl Kopf mit scharfem Messer keilförmig vom Strunk abschneiden; Hüllblätter entfernen Faustregel: Je später der Kohl geerntet wird, desto länger lässt er sich lagern Lagerung Frühkohl: max. 2–3 Wochen im Kühlschrank Spätherbstkohl: im kühlen, feuchten Keller mehrere Monate (bis Frühjahr) Kopfüber aufhängen (mit Wurzel) – nie zusammen mit Äpfeln lagern (wird sonst welk) Einfrieren: blanchiert und geschnitten möglich Klassische Konservierung: Fermentation zu Sauerkraut Schädlinge & Krankheiten Kohlweißling, Kohlfliege, Blattläuse, Schnecken, Vögel, Kohleulen, Kohlschaben Vorbeugung: Kulturschutznetze direkt nach der Pflanzung; Kohlkragen gegen Kohlfliege Kohlhernie: Fruchtfolge von mind. 3–5 Jahren für alle Kreuzblütler einhalten; nach Ernte Wurzeln ausgraben Echter und falscher Mehltau möglich Nützlinge fördern: Marienkäfer gegen Blattläuse; Igel gegen Schnecken Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 24–25 kcal Wassergehalt: sehr hoch (Großteil des Gewichts) Kohlenhydrate: ca. 3,0–4,2 g davon Zucker: gering Eiweiß: ca. 1,3–1,4 g Fett: ca. 0,1–0,2 g Ballaststoffe: ca. 2 g Vitamine: Vitamin C (~52 mg, ca. 50 % Tagesbedarf), Vitamin K, Vitamin E, B-Vitamine, Folsäure; Weißkohl hat den höchsten Vitamingehalt unter den Kohlarten Mineralien: Kalium, Kalzium, Magnesium, Phosphor, Natrium, Eisen, Zink Sekundäre Pflanzenstoffe: Senföle (entgiftend), Glucosinolate, Anthocyane (gering) Glykämischer Index: niedrig; sehr kalorienarm Hinweise / Notizen Saatgut: Zengreens Bio/Organic (Graspapier-Verpackung) Klassisch zur Fermentation (Sauerkraut) geeignet – passt gut zu Enricos Fermentationsinteresse Romanesco Sorten Botanisch eine Blumenkohlsorte ( Brassica oleracea convar. botrytis var. botrytis ), kein Brokkoli-Blumenkohl-Hybrid Auch bekannt als: Minarett- oder Türmchenkohl, Karfiol Beliebte Sorten: Veronica F1 , White Gold F1 (schossfest, große Blumen), Navona , Celia Viele Sorten sind F1-Hybriden → Saatgut nicht nachbauen, jährlich neu kaufen Stammt aus der Region um Rom; leuchtend gelbgrün mit fraktaler Fibonacci-Spiralstruktur Standort & Boden Warmer, sonniger Standort (leichter Halbschatten möglich) Lehmiger, tiefgründiger Boden mit hohem Humusgehalt und guter Wasserspeicherung Kalkhaltig bevorzugt → Kalk schützt vor Kohlhernie und hebt den pH-Wert pH-Wert: 6,0–7,0 Starkzehrer: Boden vor Pflanzung reichlich mit Gründüngung, Kompost oder Hornspänen anreichern Aussaat & Pflanzung Aussaatfenster : Mai bis Juni (sehr eng! Zu früh → Kopfbildung gehemmt; zu spät → kein fertiger Kopf vor Winter) Für frühere Ernte: Vorkultur ab Ende Februar/März in Saatschalen bei ca. 12–18 °C Saattiefe: ca. 1 cm; nach ca. 2 Wochen pikieren Nach 4–6 Wochen ins Freiland, frühestens ab April (nach letztem Frost) Pflanzabstand: 50 × 50 cm (kleinere Sorten weniger); tief einpflanzen, Erde anhäufeln Kulturdauer: 75–100 Tage von Aussaat bis Ernte Pflege Gleichmäßige Bewässerung ist entscheidend – Romanesco hat den höchsten Wasserbedarf aller Kohlsorten Alle 2 Wochen mit stickstoffhaltigem Dünger nachdüngen; 4 Wochen vor Ernte aufhören → sonst intensiver Kohlgeruch beim Kochen Regelmäßig hacken, Unkraut jäten, mulchen (Stroh/Grasschnitt) Stiele anhäufeln für bessere Standfestigkeit und Wurzelbildung Kulturschutznetze bis zur Ernte (Mitte September noch aktive Schädlinge) Temperaturschwankungen vermeiden – Hitze und Trockenheit führen zum Schossen Ernte 8–12 Wochen nach Pflanzung erntereif Ernten sobald der Kopf gut ausgebildet und noch geschlossen ist – lieber einen Tag zu früh als zu spät! Wenn die äußeren Hüllblätter den Kopf freigeben → sofort ernten Strunk nicht wegwerfen: schälen, würfeln und mitkochen Junge Blütenstände beim Schossen noch essbar (über Gerichte streuen) Lagerung Im Kühlschrank ca. 3–4 Tage haltbar Einfrieren: in Röschen teilen und einfrieren (nicht blanchiert einfrieren → wird zu Matsch) In Handtuch eingewickelt in kühlem Karton kurzzeitig lagerbar Möglichst frisch verarbeiten – Nährstoffe und Geschmack nehmen mit der Lagerzeit ab Schädlinge & Krankheiten Kohlhernie (Anbaupause 3–7 Jahre für alle Kreuzblütler einhalten) Kohlfliege (Larven fressen an Wurzeln → Schutznetze, befallene Pflanzen entfernen) Kohlweißling (Raupen → Netze, absammeln; Tomatennachbarn helfen) Falscher Mehltau (gelbliche Blattflecken → Pflanzabstand, Luftzirkulation) Weiße Fliege (saugt an Blattunterseiten → Gelbtafeln, Schlupfwespen) Erdfloh Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 31 kcal Wassergehalt: hoch Kohlenhydrate: ca. 6 g davon Zucker: ca. 3 g Eiweiß: ca. 3 g Fett: gering Ballaststoffe: ca. 3,2 g Vitamine: Vitamin C (besonders reichhaltig), B-Vitamine Mineralien: Kalium (~300 mg), Natrium (~23 mg), Kalzium, Magnesium Sekundäre Pflanzenstoffe: Sulforaphan, Glucosinolate, Antioxidantien; leuchtend grüne Farbe weist auf hohen Chlorophyllgehalt hin Glykämischer Index: niedrig Hinweise / Notizen Saatgut: Zengreens Bio/Organic (Romanesco Broccoli, Graspapier-Verpackung) Anspruchsvoller als Blumenkohl – empfindlich auf Temperaturschwankungen und Wassermangel In Ostdeutschland (kontinentales Klima): frühe Aussaat März empfohlen für Herbsternte Rotkohl Sorten Tête Noire 3 (Schwarzkopf 3) – die im Garten vorhandene Sorte: mittelspäte, traditionelle Sorte mit tiefroten, festen, runden Köpfen; Fruchtgewicht 1–2 kg; sehr gute Lagerfähigkeit; ausgezeichneter Geschmack; robust bei Kälte Frühsorten : Amarant, Marner Frührotkohl, Kalibos (Kreuzung mit Spitzkohl), Frührot Mittelsorten : Allrot, Autoro, Vitessa, Cabeza Negra 2 Spätsorten : Granat, Vysoke, Marner Lagerrot Besonderheit: Farbe abhängig vom Boden-pH → sauer = rot, basisch = blauviolett (daher auch „Blaukraut") Standort & Boden Sonniger bis halbschattiger Standort; bevorzugt eher kühle Bedingungen als Weißkohl Nährstoffreicher, lehmiger, feuchter Boden pH-Wert: 6,5–8,0 (kalkhaltig bevorzugt → schützt vor Kohlhernie und beeinflusst Farbe) Boden idealerweise bereits im Herbst des Vorjahres mit Kompost vorbereiten Boden fest halten und gut andrücken Aussaat & Pflanzung Frühsorten : ab Februar im Gewächshaus/Frühbeet vorziehen; Pflanzung ab März/April Mittel- und Spätsorten : März bis April im Frühbeet oder direkt; Pflanzung April bis Mai; Folgesaaten bis Mai möglich Tête Noire 3: Aussaat März bis Juni, Ernte September bis Dezember Saattiefe: ca. 1 cm; Keimtemperatur 15–20 °C; Keimzeit 1–2 Wochen Pflanzabstand: 50 × 50 cm (besser 60 × 60 cm); tief einpflanzen, bis zu den Keimblättern; Erde gut andrücken Kulturdauer: 80–160 Tage je nach Sorte Pflege Starkzehrer: Kompost vor Pflanzung ist Pflicht; während Wachstum 2–3 × mit Brennnesseljauche düngen; Stickstoff nicht übertreiben (→ Schwefelgeruch und mehr Krankheitsanfälligkeit) Regelmäßig gießen – nie austrocknen lassen (→ Köpfe platzen auf) Mulchen und regelmäßig hacken Stiele anhäufeln für Stabilität Gute Nachbarn: Sellerie (gegen Kohlweißling!), Tomaten, Salat, Spinat, Kamille Ernte Kopf muss sich fest anfühlen wenn man draufdrückt Frühsorten: ab Juni erntereif; Spätsorten Oktober bis Dezember Leichte Fröste machen Rotkohl süßer; vor erstem starken Frost ernten Mit scharfem Messer vom Strunk abschneiden; Wurzel ausgraben Frühsorten innerhalb von 2 Wochen verarbeiten Lagerung Frühsorten: ca. 2 Wochen im Kühlschrank Spätsorten: im kühlen, feuchten Keller kopfüber aufgehängt bis ins Frühjahr lagerfähig Nie zusammen mit Äpfeln lagern (Ethylen lässt Kohl welken) Einfrieren: blanchiert und geschnitten möglich Als Salat: sofort mit Vinaigrette vermischen → Farbe bleibt erhalten Schädlinge & Krankheiten Kohlweißling, Kohlfliege, Blattläuse, Erdfloh Kohlhernie: Fruchtfolge mind. 3–5 Jahre einhalten; kalkhaltige Böden reduzieren Risiko Falscher und echter Mehltau Vorbeugung: Kulturschutznetze direkt nach Pflanzung; Kohlkragen gegen Kohlfliege Gute Nachbarn Sellerie und Tomaten helfen gegen Kohlweißling Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 24–31 kcal Wassergehalt: sehr hoch Kohlenhydrate: ca. 5–7 g davon Zucker: gering Eiweiß: ca. 1,5 g Fett: ca. 0,1 g Ballaststoffe: ca. 2–3 g Vitamine: Vitamin C, Vitamin A, Vitamin K, B-Vitamine, Folsäure Mineralien: Kalium, Kalzium, Eisen, Magnesium, Lutein Sekundäre Pflanzenstoffe: Anthocyane (entzündungshemmend, immunstärkend; für die Farbe verantwortlich), Senföle, Glucosinolate Glykämischer Index: niedrig; sehr kalorienarm; ideal für Gewichtsbewusste Hinweise / Notizen Saatgut: Zengreens Bio/Organic, Sorte Tête Noire 3 (Graspapier-Verpackung) Tête Noire 3 ist eine mittelspäte Sorte → Aussaat März–Juni, Ernte September–Dezember Farbe wechselt je nach Boden-pH: sauer = rot, basisch = blauviolett Wachsbohnen Sorten Gelbe Buschbohne ( Phaseolus vulgaris var. nanus ), auch Gluckenbohne oder Filetbohne genannt Zengreens Bio/Organic-Sorte (Grassaatpapier) Unterscheidung zu grünen Buschbohnen nur farblich – Anbau und Pflege identisch Standort & Boden Sonniger bis halbschattiger, windgeschützter Standort Schwachzehrer, kommt mit fast jedem Boden zurecht Lockerer, humoser Boden mit guter Wasserspeicherung bringt höhere Erträge Sehr saure Böden vor der Aussaat kalken Keine Vorkultur mit anderen Hülsenfrüchten; Fruchtfolge mit 3–4 Jahren Anbaupause einhalten Aussaat & Pflanzung Direktsaat ab Mitte Mai, nach den Eisheiligen (frostfrei, Boden erwärmt) Saattiefe 3–5 cm, Reihenabstand 40 cm, Abstand in der Reihe 6–8 cm Alternativ Horstsaat: 4–6 Samen im Kreis, Abstand 40 x 30 cm Keimtemperatur ca. 20 °C; Samen vor Aussaat optional 1 Tag wässern Für laufende Ernte: Nachsaat im Abstand von 14 Tagen bis Mitte Juli möglich Pflege Anhäufeln der Reihen bei ca. 10–15 cm Wuchshöhe für Standfestigkeit Mäßig gießen, ausreichend Wasser vor allem während Blüte und Fruchtansatz – Austrocknung vermeiden Keine zusätzliche Stickstoffdüngung nötig (Knöllchenbakterien binden Luftstickstoff) Organischer Dünger (ca. 2 l reifer Kompost/m²) ist ausreichend Mulchen hält Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut Regelmäßiges Pflücken alle 2–3 Tage fördert neue Blüten- und Hülsenbildung Ernte Erntereif ca. 8 Wochen nach Aussaat Junge, schlanke Hülsen pflücken, bevor die Samen sichtbar dick werden Regelmäßig durchpflücken, da nicht alle Hülsen gleichzeitig reifen Lagerung Frisch im Kühlschrank nur wenige Tage haltbar Gut geeignet zum Einwecken (blanchieren, in Essigsud einlegen) oder Einfrieren Vor dem Verarbeiten kurz blanchieren Schädlinge & Krankheiten Schwarze Bohnenlaus: befällt v. a. Triebspitzen, Mischkultur mit Bohnenkraut vorbeugend Bohnenrost: Pilzbefall, für gute Luftzirkulation sorgen, keine Überkopfbewässerung Bohnenfliege: keine frische Mistdüngung, da diese anlockend wirkt Fruchtfolge beachten: mind. 3–4 Jahre Pause für Hülsenfrüchte am selben Standort Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 31 kcal (frisch, roh) Wassergehalt: ca. 90 % Kohlenhydrate: ca. 4 g davon Zucker: ca. 1 g Eiweiß: ca. 2 g Fett: ca. 0,2 g Ballaststoffe: ca. 3 g Vitamine: Vitamin C, Vitamin K, Folsäure, Beta-Carotin Mineralien: Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen Sekundäre Pflanzenstoffe: Flavonoide, Carotinoide Glykämischer Index: niedrig (ca. 30) Hinweise / Notizen Roh giftig (Phasin/Lektine) – vor Verzehr immer kochen Zengreens Bio-Saatgut, verpackt auf Graspapier Wachsbohnen behalten nach dem Kochen ihre Form gut – besonders für Bohnensalate geeignet Borlotti Bohnen Sorten Stangen- oder Buschform ( Phaseolus vulgaris ), z. B. 'Lingua di Fuoco' (Feuerzunge) – rot-weiß gesprenkelte Kerne Zengreens Bio/Organic-Sorte (Grassaatpapier) Verwendung als Palbohne (halbreif, weiche Kerne) oder als Trockenbohne (vollreif) Standort & Boden Sonniger, windgeschützter Standort Schwach gedüngter, sandiger, leicht humoser, tiefgründig gelockerter Boden Keine frische Mistdüngung (lockt Bohnenfliege an) Fruchtfolge: nicht nach anderen Hülsenfrüchten, Anbaupause mind. 3–4 Jahre Aussaat & Pflanzung Aussaat erst nach den Eisheiligen (Mitte Mai), da frostempfindlich Bei Stangenform: Rankgerüst/Stangen nötig, Pflanzen ranken bis ca. 2 m Je Stange 6–8 Samen im Kreis auslegen, Saattiefe ca. 2 cm Bei Buschform: Reihenabstand 40–50 cm, Abstand in der Reihe 10–15 cm, Saattiefe 3–5 cm Samen vor der Aussaat 1 Tag in kaltem Wasser quellen lassen fördert Keimung Optimale Wachstumstemperatur 18–25 °C Pflege Boden anfangs nur mäßig feucht halten, ab Blüten-/Hülsenbildung gleichmäßig feucht Zu heiße, trockene Witterung vermeiden (Laubverbrennung, schlechterer Fruchtansatz) Bodenoberfläche mulchen oder regelmäßig lockern – fördert Bodenerwärmung Keine zusätzliche Stickstoffdüngung nötig (Knöllchenbakterien) Bei Stangenbohnen Ranken an Schnüren führen Ernte Junge Hülsen (Gemüsebohne): ca. 10 Wochen nach Aussaat Frische Kernbohnen/Palbohnen: ca. 3 Monate nach Aussaat, wenn Hülsen prall gefüllt und noch elastisch sind Trockenbohnen: Hülsen weitere 3–4 Wochen an der Pflanze lassen, bis sie hart, spröde und braun sind Erntezeitraum insgesamt Ende Juni bis Mitte Oktober Lagerung Frische Kernbohnen nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar Trockenbohnen: Hülsen ca. 2 Wochen an einem trockenen, gut belüfteten Ort nachtrocknen Kerne aus den Hülsen lösen, in trockenen, dunklen Behältnissen (Gläser/Dosen) kühl lagern So gelagert mehrere Jahre haltbar Schädlinge & Krankheiten Bohnenfliege: Larven schädigen Keimlinge; keine frische Mistdüngung Bohnenrost: gute Luftzirkulation, keine Überkopfbewässerung Schwarze Bohnenlaus an Triebspitzen Fruchtfolge strikt einhalten, um Bodenmüdigkeit und Pilzbefall vorzubeugen Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 330 kcal (getrocknet, roh) Wassergehalt: ca. 12 % Kohlenhydrate: ca. 55 g davon Zucker: ca. 2 g Eiweiß: ca. 21 g Fett: ca. 1,5 g Ballaststoffe: ca. 20 g Vitamine: Folsäure, Vitamin B1, Vitamin B6 Mineralien: Kalium, Eisen, Magnesium, Zink Sekundäre Pflanzenstoffe: Anthocyane (rote Sprenkelung), Saponine Glykämischer Index: niedrig (ca. 25–30) Hinweise / Notizen Roh giftig (Phasin/Lektine) – auch als Kernbohne immer gut durchkochen Zengreens Bio-Saatgut, verpackt auf Graspapier Klassisch für italienische Eintöpfe (z. B. Pasta e fagioli) und Suppen Schwarze Bohnen Sorten Schwarze Trockenbohne, Sorte der Gartenbohne ( Phaseolus vulgaris ) Zengreens Bio/Organic-Sorte (Grassaatpapier) Würzigeres Aroma als rote Kidneybohnen, nahe verwandt Standort & Boden Sonniger, warmer, windgeschützter Standort Tiefgründig gelockerter, humoser Boden Als Schwachzehrer keine hohen Nährstoffansprüche; keine frische Mistdüngung Fruchtfolge: nicht nach anderen Hülsenfrüchten, Anbaupause mind. 3 Jahre Aussaat & Pflanzung Direktsaat frühestens nach den Eisheiligen (Mitte/Ende Mai), da kälteempfindlich Saattiefe 3–5 cm, Reihenabstand 40–50 cm, Abstand in der Reihe 10–15 cm Vorkultur als Jungpflanze möglich (15–20 cm hoch, gut durchwurzelt vor dem Auspflanzen) Aussaat bis Mitte Juli möglich, später reifen Trockenbohnen oft nicht mehr vollständig aus Keimtemperatur ca. 18–20 °C Pflege Boden mäßig feucht halten, gleichmäßige Feuchtigkeit ab Blüte wichtig Keine zusätzliche Stickstoffdüngung nötig (Knöllchenbakterien) Mulchen unterdrückt Unkraut und hält Feuchtigkeit Bei Bedarf anhäufeln für bessere Standfestigkeit Ernte Als Trockenbohne: warten, bis die Hülsen vollständig ausgetrocknet, spröde sind und beim Schütteln klappern Ernte je nach Aussaattermin von September bis in den Frühherbst Bei trockenem Wetter ernten, damit die Bohnen gut lagerfähig sind Lagerung Nach der Ernte mindestens 2 Wochen an trockenem Ort (z. B. auf Zeitungspapier) nachtrocknen lassen Anschließend in Gläsern oder Dosen dunkel und trocken lagern Bei guter Lagerung mehrere Jahre haltbar Frisch geerntete Trockenbohnen kochen deutlich schneller (45–60 Min.) als ältere Handelsware Schädlinge & Krankheiten Bohnenfliege: Larven schädigen Keimlinge, keine frische Mistdüngung Bohnenrost: für Luftzirkulation sorgen, keine Überkopfbewässerung Schwarze Bohnenlaus an Triebspitzen Fruchtfolge einhalten, um Bodenpilzen vorzubeugen Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 341 kcal (getrocknet, roh) Wassergehalt: ca. 11 % Kohlenhydrate: ca. 62 g davon Zucker: ca. 2 g Eiweiß: ca. 21 g Fett: ca. 1,4 g Ballaststoffe: ca. 15 g Vitamine: Folsäure, Vitamin B1, Vitamin B6 Mineralien: Kalium, Eisen, Magnesium, Mangan Sekundäre Pflanzenstoffe: Anthocyane (Schalenfarbe), Flavonoide Glykämischer Index: niedrig (ca. 30) Hinweise / Notizen Roh giftig (Phasin/Lektine) – immer gut durchkochen Zengreens Bio-Saatgut, verpackt auf Graspapier Beliebt in mexikanischer/lateinamerikanischer Küche (z. B. Chili, Bohnenpüree) Kidneybohnen Sorten Rote Kidneybohne / Nierenbohne, Sorte der Gartenbohne ( Phaseolus vulgaris ), nicht zu verwechseln mit der Feuerbohne ( Phaseolus coccineus ) oder der Adzukibohne Zengreens Bio/Organic-Sorte (Grassaatpapier) Nierenförmige, dunkelrote Kerne, die beim Kochen ihre Farbe behalten Standort & Boden Sonniger, warmer, windgeschützter Standort – mag es feucht-warm Tiefgründig gelockerter, humoser Boden Keine frische Mistdüngung (lockt Bohnenfliege an) Fruchtfolge: nicht nach anderen Hülsenfrüchten, Anbaupause mind. 3 Jahre Aussaat & Pflanzung Direktsaat frühestens nach den Eisheiligen (Boden ausreichend erwärmt, kein Frost mehr) Saattiefe 3–5 cm, Reihenabstand 40–50 cm, Abstand in der Reihe 10–15 cm Vorkultur als Jungpflanze möglich, wächst schneller und robuster als Direktsaat Für laufende Ernte: versetzte Aussaat im 14-Tage-Abstand bis Mitte Juli Spätere Aussaat riskiert unvollständige Reife der Trockenbohnen Pflege Gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit, besonders während Blüte und Hülsenbildung Keine zusätzliche Stickstoffdüngung nötig (Knöllchenbakterien) Mulchen hält Feuchtigkeit und unterdrückt Unkraut Anhäufeln für bessere Standfestigkeit bei Bedarf Ernte Als Trockenbohne erntereif ca. 10–12 Wochen nach Aussaat Warten, bis Hülsen vollständig ausgetrocknet und spröde sind Bei trockenem Wetter ernten für bessere Lagerfähigkeit Lagerung Nach der Ernte mind. 2 Wochen an trockenem, luftigem Ort nachtrocknen (z. B. auf Zeitungspapier) Danach in Gläsern oder Dosen dunkel, trocken und kühl lagern So mehrere Jahre haltbar Schädlinge & Krankheiten Bohnenfliege: keine frische Mistdüngung Bohnenrost: gute Luftzirkulation, keine Überkopfbewässerung Schwarze Bohnenlaus an Triebspitzen Fruchtfolge einhalten, um Bodenmüdigkeit vorzubeugen Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 333 kcal (getrocknet, roh) Wassergehalt: ca. 12 % Kohlenhydrate: ca. 60 g davon Zucker: ca. 2 g Eiweiß: ca. 22 g Fett: ca. 1 g Ballaststoffe: ca. 25 g Vitamine: Vitamin B1 (Thiamin), Folsäure, Vitamin B6 Mineralien: Kalium, Magnesium, Eisen, Mangan Sekundäre Pflanzenstoffe: Anthocyane, Saponine Glykämischer Index: niedrig (ca. 25–30) Hinweise / Notizen Wichtig: Kidneybohnen sind roh besonders reich an Phasin (Lektin) und dürfen niemals roh gegessen werden – auch nicht angetaut oder nur kurz erhitzt. Vor dem Verzehr mindestens 10 Minuten kräftig kochen; ungenügendes Erhitzen (z. B. im Slow Cooker bei niedriger Temperatur) kann die Giftigkeit sogar verstärken. Vor dem Kochen über Nacht einweichen, Einweichwasser abgießen Zengreens Bio-Saatgut, verpackt auf Graspapier Klassisch für Chili con/sin Carne und Bohnensalate Puffbohnen Sorten Puffbohne / Dicke Bohne / Sau- oder Ackerbohne ( Vicia faba ) – botanisch nicht mit Busch- oder Stangenbohnen ( Phaseolus ) verwandt, sondern näher mit Wicken und Erbsen Zengreens Bio/Organic-Sorte (Grassaatpapier) Großsamige Sorten (klassisch "Puffbohne") für Frischverzehr und Trocknung, kleinsamige eher als Ackerbohne/Viehfutter Standort & Boden Sonniger Standort, verträgt auch Halbschatten Gedeiht in nahezu allen Böden außer trockenem Sandboden Humusreicher, gleichmäßig feuchter Boden ideal; Kompost im Herbst einarbeiten Nicht zu viel Stickstoff düngen (fördert Blattwuchs statt Hülsenbildung) Aussaat & Pflanzung Sehr frostverträglich – Aussaat schon ab Ende Februar/März möglich, in rauen Lagen etwas später Saattiefe 5–6 cm, Reihenabstand ca. 50 cm, Abstand in der Reihe 15–20 cm Keimung ab ca. 2 °C, dauert bei kühlen Temperaturen 2–3 Wochen Junge Pflanzen vertragen leichte Minusgrade, wachsen dann einfach vorübergehend nicht weiter Pflege Regelmäßig gießen, verträgt Trockenheit schlecht Bei höherem Wuchs ggf. stützen (Schnüre zwischen Pfählen), da die Pflanzen aufrecht und aufgrund der schweren Hülsen kippanfällig wachsen Triebspitzen kappen (ausgeizen), sobald sich die ersten Hülsen bilden – reduziert Blattlausbefall und fördert die Hülsenreife Keine zusätzliche Stickstoffdüngung nötig (Knöllchenbakterien) Ernte Erste Ernte als junge Grünbohne ca. 12–14 Wochen nach Aussaat, ab Anfang Juni Hülsen mehrmals nacheinander pflücken, da sie von unten nach oben reifen Zum Frischverzehr: Hülsen prall gefüllt, Körner noch milchig-weich – zu spät geerntet werden sie hart und mehlig Als Trockenbohne: ernten, wenn Hülsen braun, trocken sind und rascheln (meist ab August/September) Lagerung Frische Hülsen nur wenige Tage im Kühlschrank haltbar Zum Einfrieren: Kerne aus der Hülse lösen, blanchieren Trockenbohnen nach dem Ernten gut nachtrocknen und in Gläsern/Dosen dunkel und trocken lagern Schädlinge & Krankheiten Schwarze Bohnenlaus: befällt bevorzugt die Triebspitzen – frühzeitiges Kappen der Triebspitzen wirkt vorbeugend Schokoladenfleckenkrankheit (Botrytis fabae): braune Flecken auf Blättern bei feuchtwarmer Witterung, für Luftzirkulation sorgen Bohnenrost: gute Durchlüftung, keine Überkopfbewässerung Fruchtfolge: mehrjährige Anbaupause für Hülsenfrüchte einhalten Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 88 kcal (frisch, roh) Wassergehalt: ca. 74 % Kohlenhydrate: ca. 12 g davon Zucker: ca. 2 g Eiweiß: ca. 7–8 g Fett: ca. 0,5 g Ballaststoffe: ca. 5 g Vitamine: Vitamin C, Folsäure, Vitamin B1 Mineralien: Kalium, Magnesium, Eisen, Zink Sekundäre Pflanzenstoffe: Levodopa (L-Dopa, natürlich enthalten), Tannine (v. a. in der Samenschale) Glykämischer Index: niedrig (ca. 40, gekocht) Hinweise / Notizen Wichtig – Favismus: Bei Menschen mit einem erblichen Enzymdefekt (Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase-Mangel) kann der Verzehr von Puffbohnen schwere gesundheitliche Schäden (hämolytische Anämie) verursachen. Betroffene müssen Puffbohnen grundsätzlich meiden. Wie andere Bohnen roh nicht empfehlenswert – vor Verzehr kochen Bei älteren/größeren Kernen empfiehlt sich das Enthäuten nach dem Kochen (Schale ist bitter/zäh) Zengreens Bio-Saatgut, verpackt auf Graspapier Sehr frühe Kultur – kann parallel zu ersten Frühjahrsgemüsen wie Radieschen gesät werden Tomaten Sorten Aus der Zengreens Bio Saatbox im Garten: Cherry-Tomate „Cerise Noire" – dunkle, fast schwarz-violette Cocktailtomate mit intensivem, süß-würzigem Aroma; klassische Rispentomate für den Snack zwischendurch Zitronen-Tomate „Citrina" – gelbe, zitronenförmige Tomate mit mildem, leicht süßlichem Geschmack; eine der wenigen Sorten mit ausgeprägter Zitronenform statt der üblichen Rundform Salat-Tomate „Green Zebra" – grün-gelb gestreifte Salattomate, auch reif noch grünlich; erfrischend-säuerlicher Geschmack, beliebte Fleischtomaten-Alternative San-Marzano-Tomate – italienische Eiertomate/Flaschentomate, länglich, wenig Kerne, festes Fruchtfleisch; die klassische Sorte für Saucen und zum Einkochen Standort & Boden Sonniger, warmer und möglichst regengeschützter Standort (Gewächshaus, Folientunnel oder Hauswand) Lockerer, tiefgründiger, nährstoffreicher und humoser Boden Fruchtfolge beachten: nicht mehrere Jahre hintereinander am gleichen Platz, 3–4 Jahre Anbaupause auf derselben Fläche einhalten Gute Nachbarn: Sellerie, Karotten, Zwiebeln, Knoblauch, Basilikum; schlechte Nachbarn: Kartoffeln und andere Nachtschattengewächse Aussaat & Pflanzung Vorkultur ab Februar/März bei 18–22 °C auf der Fensterbank oder im beheizten Frühbeet, ca. 0,5–1 cm tief Nach dem Pikieren in größere Töpfe umsetzen, sobald die ersten echten Laubblätter erscheinen Auspflanzen ins Freiland erst nach den Eisheiligen (Mitte/Ende Mai), ins unbeheizte Gewächshaus etwas früher möglich Pflanzabstand ca. 50–60 cm, bei Stabtomaten (Cerise Noire, Citrina, San Marzano) zusätzlich Rankhilfe/Stab direkt mit einplanen Green Zebra wächst ebenfalls als Stabtomate und profitiert von frühem Ausgeizen Pflege Regelmäßig, aber sparsam und direkt am Wurzelbereich gießen – Blätter nicht benetzen (Pilzgefahr) Ausgeizen bei Stabtomaten: seitliche Triebe in den Blattachseln regelmäßig entfernen Anbinden an Rankhilfe/Stab, sobald die Pflanzen höher werden Mulchen hilft gegen Austrocknung und verhindert Erdspritzer auf den unteren Blättern Regelmäßig, mäßig düngen (kaliumbetont für gute Fruchtausbildung) Ernte Erntezeit je nach Sorte von Juli bis in den Oktober hinein Cerise Noire und Citrina: laufend abpflücken, sobald einzelne Früchte voll ausgefärbt sind San Marzano: für Saucen am besten vollreif, aber noch fest ernten Green Zebra: Reife ist an einer gelblichen Grundfärbung zwischen den grünen Streifen erkennbar, nicht am vollständigen Farbumschlag Lagerung Am besten bei Zimmertemperatur lagern, nicht im Kühlschrank – Kälte verändert Aroma und Konsistenz Nachreife unreifer Früchte an einem hellen, warmen Ort (z. B. neben Äpfeln, die Ethylen abgeben) San Marzano eignet sich besonders gut zum Einkochen/Passieren und Einfrieren als Sauce oder Mark Schädlinge & Krankheiten Braunfäule/Kraut- und Braunfäule – wichtigste Tomatenkrankheit, siehe eigene Seite Blattläuse, Weiße Fliege Blütenendfäule bei unregelmäßiger Wasserversorgung Grauschimmel (Botrytis) bei zu feuchtem, schlecht belüftetem Stand Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 18–20 kcal Wassergehalt: ca. 94–95 % Kohlenhydrate: ca. 3–4 g davon Zucker: ca. 2,6 g Eiweiß: ca. 0,9–1 g Fett: ca. 0,2–0,3 g Ballaststoffe: ca. 1,2 g Vitamine: Vitamin C (deckt ca. 15 % des Tagesbedarfs pro 100 g), Vitamin A/Beta-Carotin, Vitamin K, B-Vitamine Mineralien: Kalium, etwas Eisen Sekundäre Pflanzenstoffe: Lycopin (Carotinoid, für Rotfärbung verantwortlich, antioxidativ; Bioverfügbarkeit steigt beim Erhitzen mit etwas Fett) – bei Green Zebra und Citrina geringer ausgeprägt, da wenig/kein Rotanteil Glykämischer Index: niedrig (ca. 30) Hinweise / Notizen Sorten stammen aus der Zengreens Bio Saatbox (Verpackung auf Graspapier) Im Garten vorhanden: Cherry-Tomate Cerise Noire, Zitronen-Tomate Citrina, Salat-Tomate Green Zebra, San-Marzano-Tomate Quellen: kiepenkerl.de (Kulturanleitung Tomaten), Orthomol, EAT SMARTER, calzen.ai (Nährwerte) – Stand 2025/2026, jeweils aktuell abgerufen Zucchini Sommerkürbis (Cucurbita pepo), Fruchtgemüse aus der Familie der Kürbisgewächse. Sorten ZenGreens® Zucchini Strips – gestreifte Sorte, aus dem Zengreens Bio Seed Box Sortiment Grüne Zucchini 'Defender F1' (toom) – länglich, grün, F1-Hybride Runde Zucchini 'Tabs' (toom) – rund, grün Standort & Boden Sonniger, möglichst windgeschützter Standort Nährstoff- und humusreicher, lockerer Boden mit guter Wasserhaltekapazität Starkzehrer – Pflanzung direkt auf Kompost ist ideal Standort jährlich wechseln (Fruchtfolge) Aussaat & Pflanzung Vorkultur ab Mitte/Ende April in Töpfen (9–10 cm), warm (~20 °C) und hell stellen Direktsaat ins Freiland ab Mitte/Ende Mai (nach den Eisheiligen), 2–3 Samen 2–3 cm tief, kräftigste Pflanze stehen lassen Pflanz-/Saatabstand: 60–100 cm in alle Richtungen (ca. 1–1,5 m² Fläche pro Pflanze) Vor dem Auspflanzen abhärten (tagsüber raus, nachts rein) Mindestens zwei Pflanzen setzen, um die Bestäubung (männliche + weiblich Blüten gleichzeitig offen) sicherzustellen Pflege Reichlich und regelmäßig gießen, morgens und bodennah – nie über die Blätter (Mehltau-Risiko) Gleichmäßige Bodenfeuchte wichtig: Wechsel zwischen Trockenheit und Nässe begünstigt Blütenendfäule und Bitterstoffbildung (Cucurbitacin) Mulchschicht (5–10 cm Stroh o. ä.) puffert Feuchtigkeitsschwankungen und hält Früchte vom feuchten Boden fern Alle 2 Wochen organisch nachdüngen (z. B. Brennnesseljauche) Bei schlechtem Insektenflug von Hand bestäuben: männliche Blüte pflücken, Blütenblätter entfernen, Pollen morgens (6–9 Uhr) in die weibliche Blüte übertragen Bittere Früchte (Cucurbitacin, meist durch Trockenstress) nicht verzehren, sofort entsorgen Ernte Am besten jung ernten, ca. 15–20 cm Länge – zart und geschmacksintensiv Alle 2–3 Tage kontrollieren/ernten, um neue Blütenbildung anzuregen Mit scharfem Messer abschneiden, Stiel nicht beschädigen Auch die Blüten sind essbar (z. B. gefüllt/frittiert) Übergroße, holzige Früchte hemmen die Neubildung – regelmäßig abernten Lagerung Kühl, dunkel und trocken einige Tage bis wenige Wochen lagerbar (ca. 10–14 Tage im Kühlschrank) Zum Haltbarmachen: einfrieren (blanchiert), einlegen/fermentieren oder zu Chutney/Relish verarbeiten Schädlinge & Krankheiten Fehlende/unzureichende Bestäubung : Früchte setzen an, werden dann gelblich-weich und fallen ab (kein Befruchtungs-Hormonschub durch fehlende Samenbildung) Blütenendfäule : Frucht fault vom Blütenansatz her durch schwankende Wasserversorgung (Kalziumtransport-Störung) Bakterielle Weichfäule ( Erwinia carotovora ): Frucht wird von der Blütenansatzstelle her weich und matschig, übler Geruch; Erreger dringt über Verletzungen/Blütennarben ein, Verbreitung durch Spritzwasser Echter Mehltau : weiß-graue Flecken auf Blattoberseite, begünstigt durch zu engen Stand und Blattnässe Schnecken: fressen gerne Jungpflanzen und Blüten Nährwerte Kalorien/Energie (pro 100 g): ca. 19–20 kcal Wassergehalt: ca. 93–94 % Kohlenhydrate: ca. 2,1–2,2 g davon Zucker: ca. 1,6 g (Glukose/Fruktose) Eiweiß: ca. 1,6 g Fett: ca. 0,4 g Ballaststoffe: ca. 1 g Vitamine: Vitamin C (~17,6 mg roh), B-Vitamine (B1, B2, B6, Niacin, Folsäure), Provitamin A Mineralien: Kalium, Kalzium, Magnesium, Eisen, Phosphor Sekundäre Pflanzenstoffe: Cucurbitacine (bitter, in geringen Mengen normal – bei Trockenstress stark erhöht und dann ungenießbar/giftig) Glykämischer Index: niedrig (~15) Hinweise / Notizen ZenGreens® Zucchini Strips: aus dem Zengreens Bio Seed Box Sortiment (100 Sorten, verpackt auf Graspapier) 'Defender F1' und 'Tabs': toom-Jungpflanzen, je 3,49 € Beobachtung: gestreifte Zucchini (ZenGreens Strips) faulten bei ca. 10 cm Länge vom Blütenansatz her – wahrscheinlichste Ursache: unzureichende Bestäubung und/oder schwankende Bodenfeuchte (Blütenendfäule). Handbestäubung morgens sowie gleichmäßiges Gießen mit Mulchschicht als Gegenmaßnahme notiert.